NEWS

14. Januar 2022

Heute startet der Vorverkauf für das Brechtfestival 2022. Vom 18. bis 27. Februar bietet das spartenübergreifende Programm Live-Erlebnisse und Streaming-Angebote aus Theater, Literatur, Film, Musik und Bildender Kunst. Unter dem Motto „Worldwide Brecht“ setzen internationale, nationale und lokale Künstlerinnen und Künstler Brecht in Beziehung zur Welt und die Welt in Beziehung zu Brecht – im Netz und auf Augsburgs Bühnen.
Tickets für die analogen Veranstaltungen sind ab sofort hier, bei reservix.de und an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Für Veranstaltungen, die zeitgleich oder zeitversetzt im Internet abgerufen werden können sowie für alle Programmpunkte, die nur im Netz zu sehen sind, bedarf es eines digitalen Festivalpasses (7 € / 12 € / 22 €). Dieser besteht aus einem personalisierten Code, ermöglicht den Zugang zu allen Livestreams und zur Mediathek und ist ausschließlich über die Festivalwebsite erhältlich.

Kupalaucy – Fear/Furcht

„Seit ich nach Minsk kam, habe ich in zwei Ländern gelebt: in der Sowjetunion und im unabhängigen Belarus. Ich kann nicht sagen, dass es in der Sowjetzeit einfacher war, Kunst zu machen. Denn man hat die Möglichkeit, als großartiger Choreograph zu arbeiten, man kann Opern inszenieren, man kann ein Künstler sein. Aber arbeitet man mit dem geschriebenen Wort und will relevant bleiben, gerät man früher oder später in Konflikt mit der ‚Macht‘, wie wir sie kennen. […] Was die Kunst betrifft, so befinden wir uns jetzt in einer Gefahrenzone.“

Nikolai Pingin, Regisseur des Stückes „Fear/Furcht“. „Kupalaucy“ stehen seit der Veröffentlichung einer Szene aus Brechts „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ mit einem Auftrittsverbot auf der schwarzen Liste der Regierung. Beim Brechtfestival 2022 soll „Fear/Furcht“ endlich aufgeführt werden können.

Ramsès Alfa – Mère Courage

„Der inhaltliche Schwerpunkt auf sozialen Themen bei Brecht macht ihn zu einem Schriftsteller für Afrika. Die afrikanischen Volksdramen wechseln zwischen Erzählung und Handlung und zeigen als Helden ebenfalls Menschen aus einfachen Verhältnissen. Auch Brechts Helden sind oft Menschen aus bescheidenen Verhältnissen.“

Ramsès Alfa über die Verbindung von Brecht und Afrika. Der togolesische Regisseur und Schauspieler spiegelt in „Mère Courage“ die tragische Geschichte von Brechts „Mutter Courage“ im Leben von Erntehelferinnen und Straßenverkäuferinnen in Togo. Das Stück wird beim Brechtfestival 2022 zu sehen sein.

„Exilio – in der Fremde“

„Einerseits bin ich in Ost-Berlin geboren und bin mit der Mauer aufgewachsen. Exil war immer präsent, viele Freunde waren aus politischen Gründen gezwungen zu gehen oder nach West-Berlin zu flüchten. Einige waren im Gefängnis. Auf der andere Seite war mein Stiefvater ein polnischer Kommunist. Viele seiner Kameraden und Verwandten, die ich kennengelernt habe kämpften im Krieg. Schließlich habe ich in Griechenland und in Argentinien gelebt. Dadurch habe ich verstanden, was es heißt, sich selbst einen Ort zu gestalten, neue Sprachen zu lernen und neue Gepflogenheiten.“

Gitarristin Nora Buschmann, die zusammen mit Schauspieler Alex Brendemühl beim Brechtfestival 2022 mit ihrer Produktion Exilio“ zu Gast sein wird (Foto: Lalo García).

Einsteigen beim Brechtfestival 2022

Das Brechtbüro sucht zukünftige Profis in den Bereichen Redaktion, Kulturmanagement und Social Media, die das Team des Brechtfestivals vor und während des Festivalzeitraums (18.02 – 27.02.2022) in der  Öffentlichkeitsarbeit, bei der Organisation und in der Künstler*innenbetreuung unterstützen.
Wenn in Deinem Studium ein Pflichtpraktikum vorgesehen ist und Du 2-4 Monate Zeit hast (studienbegleitend 16 h/Woche), dann bist Du bei uns genau richtig!

Infos zur Bewerbung hier

 

11. Juni

„In wenigen Tagen“ heißt nicht nur der Track, mit dem Tanasgol Sabbagh & Band uns und die New York Times beim digitalen Brechtfestival #digitalbrecht begeistert haben.
Es ist auch nicht mehr lange hin, bis zum Wiedersehen beim #gaswerksommer! Als kleinen Teaser haben wir die Aufzeichung aus dem TIM für euch auf YouTube gepackt.
Seid ihr bereit für ein Treffen in „echt“? Hier schnell noch Online-Tickets buchen – eine Abendkasse gibt es nicht.

7. Juni

Am 18.6.2021 bringt die „Brechtnacht“ Charlotte Brandi & Tanasgol Sabbagh vom Bildschirm auf die Kulturbühne am Gaswerk!
Der Gaswerksommer der Stadt Augsburg #augsburgbewegt und die Crew vom MODULAR Festival machens möglich.
Tickets gibt es nur im Vorverkauf und nur online hier! Wir freuen uns auf euch in echt!

8. März

###

Finaltag: Heute letzte Gelegenheit auf die Mediathek zuzugreifen und verpasste Beiträge nachzusehen und -hören!

###

Die Süddeutsche Zeitung erlebt beim Brechtfestival „Das Glück im Stream“ und würdigt Kuttners und Kühnels Prinzip „der Künstler in Freilandhaltung“, durch das ein „heterogenes Panoptikum“ entsteht.

###

Für die Augsburger Allgemeine blickt Richard Mayr nochmals in die „Digitale Wundertüte“ und hinter den „virtuellen Vorhang“ und sieht alle möglichen „Bedenken zerstreut, nein, in ihr Gegenteil gewendet“.

###

 

6. März

###

Für das partizipative Leseformat „Augsburg und die Welt lesen Brecht“ haben wir Brechts „Dreigroschenroman“ gewissenhaft „zerschnipselt“. Zahlreiche (bekannte) Augsburger*innen und (inter)nationale Brechtfans sind dem Aufruf gefolgt, haben für uns Lieblingspassagen gelesen, sich dabei gefilmt und uns mit ihren Einsendungen begeistert. Wir haben uns dazu entschieden, das Projekt über das Brechtfestival 2021 hinaus fortzusetzen und den Dreigroschenroman zu komplettieren! In der Mediathek findet ihr heute ab 19:30 Uhr aber schon eine erste Vorschau auf die Collage, die aus den eingesandten Schnipseln entsteht. Wir freuen uns schon auf den Tag, an dem wir Euch den kompletten Film mit allen Mitwirkenden zeigen können!

###

„(…) wenn Hanna Hilsdorf den „Surabaya-Johnny“ als Punk-Hymne gibt, packt das.“ Nachzulesen auf Augsburger Allgemeine (Plus+)

###

„Ein Kollektivwesen namens Bert“ (FAZ)

###

5. März

An alle Kriminalist*innen unter Euch: Caroline Kapp und Manon Haase haben zu ihrem epischen Autorinnenschaftskrimi „Broken Brecht“, der heute im Live-Stream Premiere feiert, gleich noch das passende Spiel mitentwickelt.
In „Broken Brecht“ fragen sich „Die Frauen“, wie es passieren konnte, dass die Statue des berühmten Dichters Bert oder Bertolt oder Berthold … BRECHT stürzen konnte? Im Spiel könnt ihr den animierten Tatort erlaufen und selbst nach den Überbleibseln auf dem V-Markt-Gelände – der ominösen, zerfallenen brechtischen Produktionsstätte – suchen.

Hier klicken um zum Spiel zu gelangen.

 

5. März

###

Presseticker, 5.3.:

Die Bayerische Staatszeitung sieht im Brechtfestival ein „Multitasking-Gesamtkunstwerk“,  die Augsburger Allgemeine beschäftigt sich unter anderem mit dem dichten Lebensbild, das das theter ensemble über die „rote Ruth“ erschaffen hat, a3kultur berichtet über „reichlich virtuellen Applaus“ für die szenische Collage über Leben, Lieben und Leiden von Ruth Berlau und Trendy One verkündet die Verlängerung des Mediathekzugangs – anlässlich des Weltfrauentags am 8.3.

###

 

4. März

„Warum ist Brecht auch heute noch aktuell?“ Danke an Eva Weber (OBin, Stadt Augsburg), Rolf Settelmaier (Stadtsparkasse Augsburg), Alfred Müllner (Stadtwerke Augsburg), André Bücker (Staatstheater Augsburg) und Jürgen Enninger (Kulturreferent, Stadt Augsburg) für die aufschlussreichen Antworten:

4. März

 

###

Das Augsburger Brechtfestival widmet sich 2021 Persönlichkeiten und Künstlerinnen wie Ruth Berlau, Helene Weigel und Margarete Steffin, die mit Bertolt Brecht gearbeitet haben, sowie literarischen Frauenfiguren aus dem Kosmos des Autors. Da der Folgetag des eigentlichen Festivalendes zufällig der 8. März, also der Weltfrauentag, ist, verlängern wir spontan das Angebot um einen Tag. Somit bietet die Mediathek am 7.3 und auch am 8.3. nochmals Zugang zu allen kostenpflichtigen Produktionen des Festivals. Nur „Medeamaterial“ wird ausschließlich über das Staatstheater angeboten. Wer bereits einen Festivalpass (12 Euro) hat, kann sich nochmals die persönlichen Highlights aus den über 50 Clips und Filmen sowie Hörspielen und einem Dokumentarfilm ansehen. Wer das Festival bis jetzt verpasst hat, kann auch jetzt noch eintauchen und sich das Programm in Ruhe ansehen.

###

„The robust program offers a vaster spectrum of theater, music, multimedia art and literature in a single place than anything else I’ve seen in the last 12 months. (…) The result is a genuinely new, pandemic-suitable format that still fulfills the Brecht Festival’s mission of showcasing art and performance in the spirit of the playwright’s influential work.“ – Das Brechtfestival in der New York Times.

###

„In der Greisin schlummert der Vamp“ – Die Augsburger Allgemeine (Plus+) richtet den Fokus auf Katia Fouquets Trickfilm „Die unwürdige Greisin“.

###

Auch heute treffen sich Publikum, Künster*innen und Team nach dem Programmteil im Live-Stream (ab ca. 23:15 Uhr) zum Aftershow-Talk auf Airmeet. Loggt Euch einfach hier ein!

3. März

###

„Suse Wächters Puppen geben Brechtliedern einen neuen Dreh“ – Birgit Müller-Bardorff hat Puppenbauerin und -spielerin Suse Wächter für die Augsburger Allgemeine (Plus+) zum Interview gebeten. Und auch die Abendzeitung erwähnt in ihrer Festivalberichterstattung Wächters unbedingt „sehenswerte, fünfminütige Puppenspielminiaturen“.

###

„Tag 5 des digitalen Brechtfestivals punktete poesievoll und schräg mit Trickfilmen und Figurentheater“ (a3kultur)

###

Heute zwischen 10-11 Uhr in „LESART“ auf Deutschlandfunk Kultur: „Die unwürdige Greisin“ im Trickfilm – Das Augsburger Brechtfestival ist online – ein Beitrag von Stephanie von Oppen. Nachzuhören hier.

###

An alle Kriminalist*innen unter Euch: Caroline Kapp und Manon Haase haben zu ihrem epischen Autorinnenschaftskrimi „Broken Brecht“, der am 5.3. im Live-Stream Premiere feiert, gleich noch das passende Spiel mitentwickelt. In „Broken Brecht“ fragen sich „Die Frauen“, wie es passieren konnte, dass die Statue des berühmten Dichters Bert oder Bertolt oder Berthold … BRECHT stürzen konnte? Im Spiel könnt ihr den animierten Tatort erlaufen und selbst nach den Überbleibseln auf dem V-Markt-Gelände – der ominösen, zerfallenen brechtischen Produktionsstätte – suchen.

Zum Arbeitsjournal

#Worldwide Brecht

Live und digital präsentiert sich das Augsburger Brechtfestival vom 18. bis 27. Februar 2022. Das zehntägige Festivalprogramm feiert Brecht in allen Genres mit Beiträgen aus elf Ländern in Europa, Afrika, Asien und Nordamerika.
Programm hier, Übersicht auf einen Klick da  und alle Tickets dort.

 

Festivalzentrale im tim

Das Staatliche Textil- und Industriemuseum wird mit Auditorium, Ausstellung und Bar zur pulsierenden Festivalzentrale – mit Arbeiten von Zoe Beloff, Grischa Meyer/Holger Teschke, Exponaten und Lesung von Emine Sevgi Özdamar, Corinna Harfouch und vielen mehr. Weitere Live-Veranstaltungen auf der brechtbühne, im Kongress am Park, im martini-Park, im City Club und an vielen anderen Orten in Augsburg sind geplant.

Live-Gastspiele (in Planung)

Nora Buschmann (Berlin) / Alex Brendemühl (Barcelona): „Exilio“

Kupalaucy (Minsk): „Fear“ nach Bertolt Brecht

Compagnie Louxor de Lomé (Lomé): „Mère Courage“

Brecht meets Brasch (live)

Das Leitungsduo Tom Kühnel und Jürgen Kuttner zieht in zwei Festivalbeiträgen Verbindungslinien von Bertolt Brecht zu Thomas Brasch.

Staatstheater Augsburg: „Morgen wird auch ein schöner Tag, sagte die Eintagsfliege“
Deutsches Theater Berlin: „Der Hofmeister“

In Concert

Geplant sind Beiträge von Mascha Qrella, KidbeKid, Gaye Su Akyol und Odyaye.

Brecht-Filmprojekte im Hit&Run-Modus (live & digital)

#Worldwide Brecht zeigt Brecht aus interkulturellem Blickwinkel mit Arbeiten von Studierenden der Central Academy of Drama (Beijing), der Truman State University ( Kirksville) sowie von Künstlerinnen und Künstlern aus Neu-Delhi, Herat und Tel Aviv.

Fokus Augsburg

Brecht-Premieren von bluespots productions, theter, Gymnasium bei St. Stephan

Online-Programm

Mit #digitalbrecht reloaded und neuen Beiträgen im Live-Stream.

Newsletter

Immer Uptodate mit unserem Brechtfestival Newsletter. Zur Anmeldung geht’s hier

Suche



i

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

OK