ARBEITSJOURNAL

26. Februar

Los geht’s! Heute um 19 Uhr startet Festivaltag #1 im Live-Stream mit folgendem Programm. Erste Beiträge in der Mediathek sind ab 20.15 Uhr verfügbar.

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Heute bei Bayern 2 in der „kulturWelt“: „Brecht und die Frauen“ – ein Moderationsgespräch mit Schauspielerin Stefanie Reinsperger zum Auftakt des Augsburger Brechtfestivals. Nachzuhören im Podcast.

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Welchen Stellenwert hat die Kunst in Zeiten des Lockdowns? Welche Möglichkeiten und Limitierungen bietet ein digitalen Festivals für Film und Theater? Um diese Themen geht es in der heutigen hör!spiel!art.mix-Ausgabe mit Jürgen Kuttner, die ab 21:05 auf Bayern 2 läuft . Wer heute im Festival-Live-Stream dabei ist, kann den Beitrag nach der Sendung als Podcast in der artmix.galerie online nachhören.

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Heute zu Gast bei „Eins zu Eins. Der Talk“ (ab 16:05 Uhr) bei unserem Radiopartner Bayern 2: Suse Wächter, die mit ihrem Puppen-Ensemble fürs Brechtfestival die besten Songs des Brecht-Universums aufleben lässt. Und zwar an unterschiedlichsten Orten in Berlin: u. a. im Fußballstadion des 1 FC Union Berlin, in der Getsemanekirche und im Kino Babylon. Prädikat: hörenswert!

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Ein wunderbarer Beitrag über die Poetin Tanasgol Sabbagh in der ARD Mediathek („puzzle“), die beim Brechtfestival 2021 dabei ist. Anschauen, teilen, weitersagen!

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Einen Vorgeschmack auf #digitalbrecht gab es gestern auch in 3Sat Kulturzeit – jetzt zu sehen als Theater-Tipp in der 3sat Mediathek.

26. Februar

Gemeinsam haben sie Theatergeschichte geschrieben: Bertolt Brecht und Helene Weigel. Zwischen 1923 und 1956 waren sie füreinander Liebende, Eltern, Komplizen, Vertraute, Freunde, Ehepartner, Geschäftspartner, künstlerische Widerparts. Ihr Briefwechsel aus dieser Zeit gibt intime Einblicke in eine besondere Paardynamik. Für die Online Edition des Brechtfestivals spürt das Künstler-Ehepaar Charly Hübner und Lina Beckmann in den eigenen vier Wänden dem Erfolgsgeheimnis dieser Dynamik nach.

Lina Beckmann & Charly Hübner: „HelliBert & PandeMia“ – Aus den Briefen von Helene Weigel und Bertolt Brecht (Premiere)

Mit: Lina Beckmann, Charly Hübner
Netzpremiere: 4.3. im Live-Stream
Wiederholung: 6.3. im Live-Stream

25. Februar

Der Videogruß zum Tage kommt heute von der wunderbaren Winnie Böwe, die beim Location-Scouting für den Dreh zu „Happy End für Eilige“ in der Berliner Kneipenszene fündig wurde. Ihre Version des dreiaktigen Songspiels „Happy End“, erzählt die Geschichte des Heilsarmee-Mädchens Lilian Holiday im Gangstermilieu Chicagos – im Zeitraffer.

Musikal. Bearbeitung & Akkordeon: Felix Kroll
Kamera und Schnitt: Paul Rohlfs
Netzpremiere: 4.3. im Live-Stream
Wiederholung: 6.3. im Live-Stream

24. Februar

Das theter ensemble widmet sich beim Brechtfestival 2021 Leben, Lieben und Leiden von Ruth Berlau, die so viel mehr war als Brechts Geliebte, Vertraute und Bühnenfotografin. Sie setzte sich für die Rechte der Frauen ein, war Fotografin, Autorin und führte Regie, wollte die Wirklichkeit auf der Bühne festhalten und eckte mit ihren politischen Ideen in der Gesellschaft an. Wir haben im Vorfeld Off-Material vom Dreh der szenischen Collage zugespielt bekommen.

23. Februar

Hanna Hilsdorf und die Band Goshawk loten mit „Scum“ per Musikvideo die Dimensionen der (Selbst-)Unterwerfung aus. Dabei spannen sie den Bogen von Brechts Mitarbeiterin Margarethe Steffin zu Valerie Solanas Guerilla-Feminismus.

22. Februar

Alles schläft, einsam wacht… Als in Augsburg noch nächtliche Ausgangssperre gilt, startet Bert Zanders 72-stündige Mission: Bei Dunkelheit projiziert der Berliner Videokünstler per Beamer fürs digitale Brechtfestival Konzertaufnahmen der Bolschewistischen Kurkapelle Schwarz-Rot auf Augsburger Häuserfassaden. Seinen gespenstischen Streifzug durch leergefegte Hauptstraßen und verwinkelte Altstadtgäßchen hat er für uns nebenbei per Dachkamera auf seinem Auto im Zeitraffer festgehalten!
Netzpremiere von „Streifzug durch die Nacht“ ist am 27.2. im Live-Stream.

21. Februar

Heute lauschen wir Sabine Kebir, die eine kurze Passage aus ihrem Buch „Ein akzeptabler Mann? Brecht und die Frauen“ liest. Fortsetzung folgt, im Rahmen des Brechtfestivals, am 28. Februar.

20. Februar

Auf der Bühne ihres geschlossenen Theaters in Brandenburg erweckt Corinna Harfouch
mit Brechts „Die Mutter“ und Simone Weils „Tagebuch einer Fabrikarbeiterin“ eine reale und eine fiktive Revolutionärin zum Leben. Wir durften Corinna Harfouch bei den Vorbereitungen über die Schulter schauen.

19. Februar

Während seiner sommerlichen Reisen von Berlin ins heimatliche Augsburg vergnügte sich Brecht aus Langeweile und Lust mit dem Schreiben von erotischen Miniaturen. Ben Hartmann und Johannes Aue, Schauspieler und Sänger der Rockband „Milliarden“, beschäftigen sich mit jenen pornographischen Sonetten und entkrampfen unter dem Titel „talk – Scheiss mich voll mit deiner Lust/ wie ich beim Kotzen lache“ die geheimen Begierden der bürgerlichen Normativität.

18. Februar

„Ich wünschte mir eine klare Richtung, einen Entscheidungsbaum mit zwei Ästen: entweder, oder, eins, null, ja, nein, wenn, dann. Ich wünschte mir die Verlässlichkeit der Naturgesetze. Aber ich bin ein Dreck. Und das geht sich nicht aus.“
In „Ich bin ein Dreck – Ein Film über Brecht oder das Leben oder die Liebe“ (Regie: Akin Isletme) beschäftigt sich Stefanie Reinsperger, seit 2017 Mitglied vom Berliner Ensemble und künftig Dortmunder Tatort-Kommissarin, intensiv mit Texten von Bertolt Brecht, Margarete Steffin, Inge Müller und Helene Weigel. Atmospherische Einstimmung gibt es schon heute, Netzpremiere des Films ist dann am 27.2. im Live-Stream.

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Netzpremiere!

Das Brechtfestival produziert für Euch Live-Streams, Kurzfilme, Musikvideos, Konzerte und Lesungen, die Ihr vom 26.2.2021 bis 7.3.2021 exklusiv online bei uns erleben könnt.

So funktionierts!

Hier findet Ihr unsere Programmvorschau. Zum Festival loggt Ihr euch mit unserem Festivalpass ein. Hier könnt Ihr Eure Tickets kaufen. Falls Ihr Fragen habt könnt, können Euch die FAQ´s sie möglicherweise beantworten. Solltet Ihr technische Schwierigkeiten haben wendet Euch an support@dringeblieben.de.

Folgt uns ins virtuelle Foyer!

Die Tische sind eingerichtet – im virtuellen Brechtfestival-Foyer auf Airmeet, treffen sich Künstler*innen und Besucher*innen nach den Livestreams zum Quatschen, Ratschen und Feiern. Ganz wie in einer echten Theaterkantine mit Selbstbedienung. Der Raum ist durchgängig geöffnet und kann auch während der Sendungen betreten werden. Infos zum technischen Support findet Ihr in unseren FAQs, eine Kurzanleitung gibt es HIER.

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