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Tina Bühner
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„ROSA“ – Preisverleihung zum Schulwettbewerb des Brechtkreises im Rahmen des Brechtfestivals 2021

Augsburg, 23.2.2021: Das Gedicht „Erinnerung an die Marie A.“ war der Aufhänger für den diesjährigen Kreativwettbewerb, mit dem der Brechtkreis Augsburger unter dem Titel „Rosa“ Schülerinnen und Schüler einlud, sich mit dem berühmtesten Dichter der Stadt zu beschäftigen. Auch das Mädchen, das Brecht zu diesem Gedicht inspiriert hat, ist in Augsburg zur Schule gegangen. Das ist allerdings schon eine Weile her. Brecht und Rosa (= Maria Rosa Amann) lernten sich vermutlich 1916 in einer Eisdiele kennen. Ein Happy End gab es für die beiden nicht. Wohl aber für die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs, die beim kommenden Brechtfestival am 28.2. ausgezeichnet werden: Zwei Gedichte, zwei Erzählungen, ein Song, ein Hörspiel und ein Film werden bei der Preisverleihung ihre Online-Premiere feiern.

 

Vincent Kempter (Gymnasium bei St. Stephan, Klasse 6d) und Miriam Radlinger (A.B. von Stettensches Institut, Klasse 8a) haben die Jury mit ihren Gedichten überzeugt. Keren Lisowski (Maria-Theresia-Gymnasium, Klasse 6b) und Neele Walter (Maria-Theresia-Gymnasium, Q11) haben die Geschichte von Bert und Rosa erzählerisch beeindruckend weitergesponnen. Mit zwei ausgezeichneten Beiträgen ist die Klasse 6d des Gymnasiums bei St. Stephan vertreten: Die Jury zeigte sich begeistert von einem mutigen Lovesong (Sebastian Lebmeier, Albrecht Stiesch und Benjamin Wohlfarth) und einem einfühlsamen Hörspiel (Eva Gunkel, Irina Foanene und Magali Schlosser) mit Brecht und Rosa als Protagonist und Protagonistin. Jette Schwarzer, Johanna Müller, Charlotte Stiesch und Valentina Schäffer aus der Klasse 7d des Gymnasiums bei St. Stephan haben einen Minifilm produziert, in dem Rosa als ältere Dame auf die Begegnung mit Bert zurückblickt. Die Schülerinnen entwickelten dafür ein Drehbuch, spielten die Rollen von Bert und Rosa und übernahmen auch Kamera und Schnitt in Eigenregie. Die Preisverleihung würdigt die Gewinnerinnen und Gewinner mit Laudationes von Horst Thieme, Pia Haertinger, Miriam Zißler, Manuela Wagner und Wolfgang Leeb. Die Gewinnertexte werden von Schauspielern des Staatstheaters Augsburg präsentiert. Der preiswürdige Song, das Hörspiel und der Film werden ebenfalls online zu hören und zu sehen sein.

 

Termin: Sonntag, 28.2. 2021, 15 Uhr über www.brechtfestival.de

(Festivalpass)

 

Info Brechtfestival: Eugen Berthold Friedrich Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren und starb als Bertolt Brecht am 14.8.1956 in Ost-Berlin. Er gilt als der einflussreichste Dichter des 20. Jahrhunderts. Seine Theaterarbeit inspiriert bis heute weltweit. Das Brechtfestival Augsburg wird veranstaltet vom Brechtbüro im Kulturamt der Stadt Augsburg in Kooperation mit dem Staatstheater Augsburg. Partner des Brechtfestivals ist die Stadtsparkasse Augsburg. Hauptsponsor des Brechtfestivals sind die Stadtwerke Augsburg. Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Schwaben, Neustart Kultur, Dorint An der Kongresshalle Augsburg. Medienpartner sind die Augsburger Allgemeine Zeitung, Bayern 2, Nachtkritik, taz und Theater der Zeit.

 

 

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Digitales Brechtfestival richtet vom 26.2.-7.3. Scheinwerfer auf Künstlerinnen und Mitarbeiterinnen im Umfeld Bertolt Brechts

 

  • #digitalbrecht: Brechtfestival Augsburg 2021 erstmals online (brechtfestival.de)
  • Festivalzeitraum: 26. Februar bis 7. März 2021
  • Digitaler Genre-Mix in rund 23 Netzpremieren und Live-Talks
  • Experimente zwischen Performance, Theater, Film und Musik für digitale Formate
  • Schwerpunkt: Ruth Berlau, Margarete Steffin, Elisabeth Hauptmann, Helene Weigel u. a. Persönlichkeiten sowie literarische Frauenfiguren
  • Künstlerische Leitung: Jürgen Kuttner und Tom Kühnel
  • Mit: Corinna Harfouch, Charly Hübner, Lina Beckmann, Winnie Böwe, Stefanie Reinsperger, Hanna Hilsdorf, Suse Wächter, Frank Wolff, Sophie Rois u.a.
  • Staatstheater Augsburg ist Kooperationspartner, Beitrag: Heiner Müllers „Medeamaterial“ als Video (Regie: Kuttner und Kühnel)
  • Literaturprogramm: Luise Meier, Paula Irmschler, Lea Streisand, Marion Brasch, Sabine Kebir und Annett Gröschner
  • Musik: Bernadette La Hengst und Banda Internationale, Charlotte Brandi, Dakh Daughters u. a.
  • Poetry: Tanasgol Sabbagh, Pauline Füg, Florian Stein und Henrik Szanto
  • Projekte mit der Otto Falckenberg Schule München
  • Digitaler Festivalpass (12 Euro) ab Mitte Februar auf brechtfestival.de erhältlich
  • Online-Pressekonferenz am 12. Februar um 11 Uhr

 

Augsburg, 4. Februar 2021: Das Augsburger Brechtfestival feiert Premiere im Netz: Vom 26. Februar bis 7. März präsentiert es einen digitalen Genre-Mix aus Performance, Lyrik, Musik, Film, Literatur, Hörspiel und Kino. Die rund 23 eigens für das Festival erarbeiteten Produktionen sind alle aus den Bedingungen dieser besonderen Zeit heraus entstanden. Wie denkt man innerhalb kürzester Zeit ein Festivalprogramm neu, das einmal für die Bühne geplant war? Und zwar ohne „nur“ Theateraufführungen abzufilmen? Vor dieser Aufgabe standen das Brechtfestivalteam und seine Künstlerinnen und Künstlern. Das Brechtfestival 2021 stellte sich der Herausforderung und experimentiert mit den Sprachen von Performance, Theater, Film und Musik in digitalen Formaten und mit eigenen Zugängen. „Wir haben die Künstler gefragt, ob sie sich ihren Beitrag auch als Videoprojekt mit einer eigenen Ästhetik vorstellen können“, sagt Jürgen Kuttner, der mit Tom Kühnel die künstlerische Leitung innehat. „Obwohl sich alle auf das Wilde, Chaotische, Spektakelhafte des vergangenen Festivals gefreut hatten, waren sie einverstanden. Wir sind sehr gespannt, wie sie vorgeschlagenen Texte und Themen verarbeiten.“ In Augsburg, München und Berlin, in einem winzigen Ort in Brandenburg und in der ukrainischen Hauptstadt Kiew entstehen die künstlerischen Beiträge für das Augsburger Brechtfestival 2021. Augsburgs Kulturreferent Jürgen Enninger geht davon aus, dass diese so vielseitig werden, wie diejenigen, die sie erschaffen: „Wir freuen uns auf eine enorme Programmvielfalt und ein breites Interesse am Brechtfestival im gesamten deutschsprachigen Raum. Ein spannendes, neues digitales Spektakel erwartet uns“, so Enninger.

 

„… und man sieht die im Lichte“: Scheinwerfer auf Hauptmann, Weigel, Steffin, Berlau

Noch etwas ist 2021 neu. Denn diesmal ist nicht der Namensgeber des Festivals der Star, sondern die, die ihm zu seinem Ruhm verholfen haben. Frauen, die mit Brecht im Kollektiv gearbeitet haben, namentlich Helene Weigel, Elisabeth Hauptmann, Margarete

Steffin und Ruth Berlau sowie weitere Persönlichkeiten, Künstlerinnen und Frauenfiguren, die in Beziehung zu Brecht und seinem Werk stehen: Etwa Carola Neher, Marieluise Fleißer, Simone Weil und Inge Müller.

Von Brechts „Die Mutter“ und Margarte Steffins „Ich bin ein Dreck“ über Inge Müllers „Weiberbrigade“ zu Luise Meiers „MRX_Maschine“ ist das Brechtfestival 2021 eine Einladung, kreuz und quer durch den vieldimensionalen Raum der Künste, Biografien und Texte, der Literaturgeschichte und der Geschichtsschreibung zu surfen – buchstäblich. Vom Medea-Mythos bis hin zu Werken und Lesarten heutiger Künstlerinnen und Künstler gilt es, die vielen Facetten von Licht und Schatten rund um Bertolt Brecht mit Neugier zu entdecken.

 

#digitalbrecht: Überblick zum Festivalprogramm

„Heiner Müller hat die Schuhgröße, die Fußspuren Brechts auszufüllen und trotzdem eigene Wege zu gehen“, so die Festivalleiter Jürgen Kuttner und Tom Kühnel, die diesmal als Gäste des Kooperationspartners Staatstheater Augsburgmit einer Arbeit zum großen deutschsprachigen Theaterautor in Brechts Nachfolge im Programm vertreten sind. Aus Müllers postdramatischer Textcollage „Verkommenes Ufer Medeamaterial Landschaft mit Argonauten“ wird in der Augsburger Digitalfassung „Medeamaterial“, ein assoziatives, musikalisches und zitatreiches Video, in dessen Zentrum eine der berühmtesten Frauenfiguren der Literaturgeschichte steht.

Die Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot hat sich im Lockdown wie von Geisterhand auf Augsburgs Häuserwände gebeamt. Was in der Entstehung schwer zu erklären ist, kommt im Ergebnis als umso lebendigere, einleuchtende Kampfansage an von Viren leergefegte Straßen daher. Im „Streifzug durch die Nacht“ lässt das Brechtfestival die Kurkapelle in einer Art ritueller Geisteraustreibung über die Häuserfassaden im nächtlichen Augsburg tanzen, orchestriert von Wiegenliedern von Brecht und Hölderlin, von Hanns Eisler und Kurt Weill, und sendet ein lautes Signal auf die Bildschirme da draußen: Wir kommen zurück! Regie und Kamera führte der Videokünstler Bert Zander.

Auf der Bühne ihres geschlossenen Theaters in Brandenburg erweckt Corinna Harfouch mit Brechts „Die Mutter“ und Simone Weils „Tagebuch einer Fabrikarbeiterin“ eine reale und eine fiktive Revolutionärin zum Leben. „Wir freuen uns, dass wir dieses sehr interessante Projekt machen dürfen und sind gespannt auf das Ergebnis“, so Harfouch, die für das Brechtfestival mit ihrem Sohn, dem Schauspieler und Musiker Johannes Gwisdek (u. a. Teil der Band „Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi“) und der Regisseurin Hannah Dörr zusammenarbeitet.

„Happy End“ – ein Songspiel von Elisabeth Hauptmann, Kurt Weill und Bertolt Brecht – ist die Geschichte des Heilsarmee-Mädchens Lilian Holiday im Gangstermilieu Chicagos. Für das Online-Format des Brechtfestivals performen Winnie Böwe (Gesang) und Felix Kroll (Akkordeon) das Stück als kompakte Show für Eilige: Die Storyline von Dorothy Lane aka Elisabeth Hauptmann wird im Zeitraffer nacherzählt, dafür gibt es alle Songs erstmals nur mit Akkordeonbegleitung.

Einfache Sprache ist eine Alternative zur Standardsprache, die Menschen mit eingeschränkter Lesefähigkeit mehr Teilhabe ermöglichen kann. Aber geht das auch mit Literatur? Es geht! Auf Anregung der Festivalleitung wurden erstmals Brecht-Texte vom darauf spezialisierten Passanten Verlag in Einfache Sprache übersetzt. Für das Festival liest Sophie Roisdaraus „Die unwürdige Greisin“, die Zeichnerin Katia Fouquet verwandelt dies in einen Trickfilm.

Auch Irina Rastorgueva und Thomas Martin arbeiten trickfilmisch. Sie stellen einen Ausschnitt aus ihrem Projekt „Haben Sie von Carola gehört?“ vor, in dem sie die Biographie der von Brecht bewunderten Schauspielerin Carola Neher animieren.

Man kennt sie vom Wiener Burgtheater, als Buhlschaft in Salzburg und vom Berliner Ensemble. Demnächst ist sie nicht nur im Dortmunder Tatort, sondern auch in der ersten Digitalausgabe des Brechtfestivals zu erleben: Die Schauspielerin Stefanie Reinsperger befasst sich unter dem Titel „Ich bin ein Dreck – Ein Film über Brecht oder das Leben oder die Liebe“ intensiv mit Texten von Bertolt Brecht, Margarete Steffin, Inge Müller und Helene Weigel. Regie führt Akin Isletme.

Die Lyrikerin Inge Müller ist der Mittelpunkt des Festivalbeitrags von Musikerin L-Twills. Das literarische Licht der außergewöhnlichen Dichterin steht nach wie vor im Schatten des Erfolgs ihres dritten Ehemanns, Heiner Müller. Zehn Jahre lang arbeiteten Inge und Heiner gemeinsam an Hörspielen und Theaterstücken, in denen sie den Aufbau des realen Sozialismus kritisch hinterfragten. Beide wurden 1959 mit dem Heinrich-Mann-Preis geehrt. Sieben Jahre später beendete Inge Müller ihr Leben. „Der Boden, auf dem sie ging, war zu dünn“, schrieb Christa Wolf über sie. Mit „Rhythm Imprint 04: Inge, raise us from the dead!“ kommt sie inmitten einer hybriden Klangarchitektur und umgeben von brüchigen Rhythmen erneut zu Wort.

Auch im Hörspiel-Programm des Festivals gibt es Texte von Inge Müller, Heiner Müller sowie Brecht zu hören. Der Bayerische Rundfunk sendet zudem auf Bayern 2 anlässlich des Brechtfestivals Archivaufnahmen und Neubearbeitungen von Brechttexten.

Yoko Ono, Brecht und Gott sind drei von vielen „Helden des 20. Jahrhunderts“ und Protagonisten in Suse WächtersPuppen-Ensemble, die für das Brechtfestival die besten Songs des Brecht-Universums aufleben lassen. Und zwar an unterschiedlichsten Orten in Berlin: zum Beispiel im Fußballstadion des FC Union Berlin, in der Getsemanekirche und im Kino Babylon. Eine dokumentarisch-poetische Reise durch die Hauptstadt, voller Musik, spielerischer Verfremdung und anarchischer Umdeutung.

Das Team von Bluespots Productions aus Augsburg taucht mit Brechts Gedichten im Kurzfilm „Heldin Nr. 0“ ab in die Welt der scheinbar stummen Antiheldinnen und gibt ihnen die Stimme, ihre ganz eigenen Geschichten zu erzählen. Das Theter Ensemble porträtiert in der Szenencollage „Ruth – eine Revolutionärin an der Theaterfront“ die

Künstlerin und Revolutionärin Ruth Berlau, mit all ihren Stärken und ihrer Schwäche für Bertolt Brecht.

Ben Hartmann und Johannes Aue, Schauspieler und Sänger der Rockband „Milliarden“, spüren in ihren Songs Widersprüchlichkeit und Sehnsüchten nach. Themen wie Lust, als natürlichste Sprache der Welt, Tod und Utopie ziehen sich auch durch ihre Diskographie. So landeten Hartmann und Aue mit ihrem Festivalbeitrag nicht zufällig bei Brechts pornographischen Sonetten – erotische Miniaturen, die er aus Langeweile und Lust während seiner sommerlichen Reisen von Berlin ins heimatliche Augsburg geschrieben hat.

Hanna Hilsdorf und die Band Goshawk loten mit „Scum“ per Musikvideo die Dimensionen der (Selbst-)Unterwerfung aus. Dabei spannen sie den Bogen von Brechts Mitarbeiterin Margarethe Steffin zu Valerie Solanas Guerilla-Feminismus.

Gemeinsam haben Bertolt Brecht und Helene Weigel Theatergeschichte geschrieben: Zwischen 1923 und 1956 waren sie füreinander Liebende, Eltern, Komplizen, Vertraute, Freunde, Ehepartner, Geschäftspartner und künstlerischer Widerpart. Ihr Briefwechsel aus dieser Zeit gibt intime Einblicke in eine besondere Paardynamik. In „ich lerne: gläser + tassen spülen“ spürt das Künstler-Ehepaar Charly Hübner und Lina Beckmann dem Erfolgsgeheimnis dieser Dynamik nach.

Frank Wolff ist als Cellist eine lebende Legende. Einer, der sich gut über Bertolt Brecht ärgern kann, aber auch immer wieder freundliche Töne für den Dichter findet. In „Tanz den Brecht“ fordert er ihn mit seinem Instrument heraus.

Die Regisseurin Caroline Kapp und die Dramaturgin Manon Haase (Absolventinnen der Otto Falckenberg Schule München) spinnen in ihrem epischen Autorinnenschaftskrimi „Broken Brecht“ den Mythos „der Frauen“ weiter, die Brecht zu Kultstatus verhalfen. Auch die zweite Kooperation mit der Otto Falckenberg Schule, „tanikō (cold love). Eine nō-Phantasie von Aloysia Boyd“ spielt mit Hypothesen. Hier treten in der Regie von Lennart Boyd SchürmannMarieluise Fleißers und Bertolt Brechts Schreiben in Dialog. 

 

Musik, Poetry und Literatur

Für das Musikprogramm des Brechtnacht-Kurators Girisha Fernando schicken die Dakh Daughters ein Konzert-Video aus Kiew. 2017 war das Septett zum ersten Mal beim Brechtfestival in Augsburg zu sehen. Für die Online-Edition 2021 nehmen die Dakh Daughters das Publikum mit in ihr Dakh Theater, zu einer verheißungsvollen Verabredung mit Bertolt Brecht, Feminismus und politischem Songwriting. 

Charlotte BrandiBalbina und Banda Internationale feat. Bernadette La Hengst feiern Brecht mit Live-Musik in Augsburg – auch wenn sie dabei auf Live-Publikum verzichten müssen. Das Festival streamt Aufzeichnungen ihrer speziell entwickelten Programme vom Februar im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim). Für einen gemeinsamen Auftritt bei der Brechtnacht 2020 setzten sich Sängerin Bernadette La Hengst und Band auf Einladung des Festivals erstmals mit Brecht auseinander. Diese Begegnung führte inzwischen zur Produktion eines Albums („Banda, Bernadette & Brecht“/ Trikont), 2021 setzten sie für die digitale Ausgabe des Festivals diese Begegnung fort.

„Snapped“ ist ein Projekt von jungen Musikerinnen aus Augsburg und München, die eigens für das Brechtfestival zusammengefunden haben: Luisa Stapf, Malaika Lermer, Lotte Etschberger, Mona Sonntag, Julia Hornung und Bettina Maier performen in einem Video im Zusammenspiel mit Illustrationen von Marius Schölch eine Version des Songs „Snap“ von der norwegischen Komponistin und Saxophonistin Hanna Paulsberg.

„In wenigen Tagen wurde die Frau zum Mann, wie der Mann im Laufe der Jahrtausende zum Manne wurde.” (Bertolt Brecht). Inspiriert von diesem Zitat aus „Der Arbeitsplatz oder im Schweisse deines Angesichts sollst du kein Brot essen“ entwickeln die Slam-Poetinnen und -Poeten Tanasgol SabbaghPauline FügFlorian Stein und Henrik Szanto Texte, in denen sie Rollenbilder von Frauen in der heutigen Gesellschaft reflektieren und in der musikalischen Interaktion mit Steffi SachsenmeierTom Jahn und Girisha Fernando vortragen.

Zeitgenössische Literatur ist mit Lesungen von Luise Meier, Paula Irmschler, Lea Streisand, Marion Brasch, Sabine Kebirund Annett Gröschner vertreten.

 

Kino: „Regeln am Band bei hoher Geschwindigkeit“

Erschreckend hellsichtig und dabei absurderweise selbst vom Lockdown zum Schweigen gebracht handelt der Film „Regeln am Band bei hoher Geschwindigkeit“ von Mechanismen, die kurz nach Erscheinen des Films die ganze Welt schmerzhaft zu spüren bekommt. Er setzt die Realität eines Schweineschlachtbetrieb mit zeitgleich stattfindenden Schultheaterproben zu Brechts Stück „Die Heilige Johanna der Schlachthöfe“ von Bertolt Brecht in Beziehung. Verwoben mit den Gedankengängen der Jugendlichen und ihrer Auseinandersetzung mit dem Text in den Proben erzählt der Film in unterschiedlichen Fragmenten über Bedingungen und Facetten von Leiharbeit und

Arbeitsmigration in Deutschland. Der Dokumentarfilm von Yulia Lokshina wurde mit dem Max Ophüls Preis: Bester Dokumentarfilm 2020 und dem Megaherz Student Award beim DOK.fest München 2020 ausgezeichnet und für den Preis der deutschen Filmkritik nominiert.

 

Brechtfestival 2021 – #digitalbrecht: so funktioniert‘s

Die erste Online-Edition des Brechtfestivals präsentiert sich im Netz als Mischung aus Brecht-TV und Brecht-Mediathek. Auf www.brechtfestival.de sind vom 26. Februar bis 5. März jeden Abend bis zu vier Premieren zu erleben. Live-Gespräche mit den Künstlerinnen und Künstlern geben Einblicke in das Making-of der Produktionen. Via Chat können die User selbst Teil des Live-Streams werden oder sich nach dem Programm im virtuellen Foyer treffen. Wer sich die tagesaktuellen Festivalbeiträge lieber in freier Reihenfolge ansehen will, hat dazu nach der Erstausstrahlung am jeweiligen Abend bis Mitternacht Gelegenheit. Alle Premieren im Live-Stream werden einmal im Festival wiederholt. Am zweiten Festivalwochenende stehen alle Produktionen unkommentiert in der Mediathek. Dann schlägt die Stunde all derjenigen, die bereits Gesehenes noch einmal sehen wollen, oder sich ihren persönlichen Brechtfestival-Marathon gestalten wollen.

Neben der Mediathek bietet das frei zugängliche Brechtfestival-Arbeitsjournal eine reichhaltige Fülle an Themen rund um Bertolt Brecht, das Festival und seine Künstlerinnen und Künstler. Dazu gibt es kostenlose Audio-Streams mit Hörspielen.

 

Virtueller Festivalpass: ein Code für alle Veranstaltungen

Um das Festival mitzuerleben, werden drei Dinge benötigt: ein Computer (wahlweise ein Smartphone, Tablet oder ein anderes streamingfähiges Gerät), eine stabile Internetverbindung und ein virtueller Festivalpass (12 Euro). Der Pass besteht aus einem personalisierten Code, der, einmal gelöst, Zugang zu allen Live-Streams und zur Mediathek bietet. Erhältlich ist er ab Mitte Februar online auf www.brechtfestival.de.

 

Der Festival-Zeitplan steht ab 25.2.2021 auf www.brechtfestival.de bereit.

 

Pressekontakt

Tina Bühner

Tel.: +49 821 2440 7597 | Mobil: +49 151 12 90 8000

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Im Anhang: Bild-Auswahl / Bildunterschriften und ©:

Bild 1 / Key Visual: #digitalbrecht: 2021 findet das Brechtfestival erstmals im Netz statt. Über www.brechtfestival.de kann man vom 26.2 bis 7.2. Brecht und sein kreatives Umfeld durch die Augen von Charly Hübner, Lina Beckmann, Winnie Böwe, Stefanie Reinsperger, Hanna Hilsdorf, Suse Wächter, Frank Wolff, Ben Hartmann u. a. erleben: weltweit und am heimischen Rechner, Tablett oder Smartphone.

Bildnachweis: © Brechtfestival Augsburg

Bild 2: / Staatstheater / Medeamaterial: Die Augsburger Digitalfassung von „Medeamaterial“ (Heiner Müller, Regie Jürgen Kuttner und Tom Kühnel) ist ein assoziatives, musikalisches und zitatreiches Video, in dessen Zentrum eine der berühmtesten Frauenfiguren der Literaturgeschichte steht.

Bildnachweis: © Jan-Pieter Fuhr

Die beigefügten Bilder (und alle weiteren Pressebilder) dürfen ausschließlich im Zusammenhang mit der aktuellen, redaktionellen Berichterstattung zum Thema dieser Pressemitteilung sowie unter Nennung des Urhebervermerks honorarfrei veröffentlicht werden.

 

Mehr Pressebilder zum Download unter: https://brechtfestival.de/presse/

Außerdem im Anhang: Screenshot Innenseite Zeitungsbeilage

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Info Brechtfestival: Eugen Berthold Friedrich Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren und starb als Bertolt Brecht am 14.8.1956 in Ost-Berlin. Er gilt als der einflussreichste Dichter des 20. Jahrhunderts. Seine Theaterarbeit inspiriert bis heute weltweit. Das Brechtfestival Augsburg wird veranstaltet vom Brechtbüro im Kulturamt der Stadt Augsburg in Kooperation mit dem Staatstheater Augsburg. Partner des Brechtfestivals ist die Stadtsparkasse Augsburg. Hauptsponsor des Brechtfestivals sind die Stadtwerke Augsburg. Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Schwaben, Neustart Kultur, Dorint An der Kongresshalle Augsburg. Medienpartner sind die Augsburger Allgemeine Zeitung, Bayern 2, Nachtkritik, taz und Theater der Zeit.

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Augsburg, 15.12.20: Augsburg feiert seit 2010 jedes Jahr den hier geborenen Dichter Bertolt Brecht mit unterschiedlichsten Genres und Formaten. 2021 findet das Brechtfestival erstmals im Netz statt. Auf dem Smartphone, dem Tablet und am heimischen Rechner bietet es zwischen dem 26. Februar und dem 7. März rund 20 Netzpremieren und Kunst-on-Demand.

Vom Kurzfilm bis zum Live-Talk, von der Handy-Cam zum Trickfilm: In den Brechtfestival Streams erlebt das Publikum Brecht, sein Kollektiv, seine Texte und seine Themen durch die Augen von Paula Beer, Corinna Harfouch, Charly Hübner, Lina Beckmann, Winnie Böwe, Stefanie Reinsperger, Hanna Hilsdorf, Suse Wächter, Frank Wolff, Ben Hartmann u.a. Sie zeigen Blicke auf „ihren“ Brecht und das, was er ihnen bedeutet. Zeitgenössische Künstler*innen erfüllen diese erste Online-Ausgabe mit ganz persönlichen Zugängen zu Bertolt Brecht, Helene Weigel, Elisabeth Hauptmann, Margarete Steffin und Ruth Berlau. Sie unterstreichen damit die Aktualität von Brecht und den Mitarbeiter*innen in seinem Kollektiv.

„Als klar war, dass wir unser Spektakel-Format dieses Mal nicht weiterführen können, haben wir nach Möglichkeiten gesucht, wie wir den Hit-and-run-Gedanken auf die aktuelle Situation anwenden können. Also die Idee kleiner, wendiger, selbständig arbeitender Trüppchen. Es ist uns gelungen, viele Künstlerinnen und Künstler, die wir zuvor angefragt hatten, auf eine netzbasierte Präsentationsform umzuorientieren. Uns war aber wichtig, nicht ausschließlich Bühnenpräsentationen abzufilmen, sondern möglichst eigene künstlerische Beiträge zu schaffen. Wir sind gespannt, was sich die Beteiligten einfallen lassen“, so Festivalleiter Jürgen Kuttner zum Wechsel ins Digitale. Der Berliner Regisseur, Radiomoderator und Kulturwissenschaftler und sein Kollege, der Regisseur Tom Kühnel, haben wie in der letzten Festivalausgabe die künstlerische Leitung inne.

Die Regieklasse der Otto Falckenberg Schule München und lokale Ensembles wie Theter und Bluespots Productions beteiligen sich mit eigens für das Brechtfestival entwickelten Projekten an der Online-Edition. Am Eröffnungsabend zeigt das Staatstheater Augsburg die Premiere von Heiner Müllers „Medeamaterial“ in der Regie der beiden Festivalleiter im Live-Stream.

 

Hörspiel, Musik, Poetry und Film – Beiträge von Augsburg über Dresden bis Kiew

Der Bayerische Rundfunk sendet anlässlich des Brechtfestivals ein besonderes Hörspielprogramm mit Archivaufnahmen und Neubearbeitungen von Brechttexten.

Der Regisseur und freie Videogestalter Bert Zander entwickelt gemeinsam mit der Berliner Brass-Band „Bolschewistische Kurkapelle Schwarz Rot“ fünf miteinander verbundene Musikvideos, in denen das Augsburger Stadtbild eine tragende Rolle spielen wird. Die Gewinner*innen des Brecht-Wettbewerbs an Augsburger Schulen werden online prämiert.

Auch die „Brechtnacht“, die traditionell Brecht mit zeitgenössischer Popkultur zusammenbringt, wird 2021 etwas anders ablaufen – Sie will das häusliche Wohnzimmer, Bad und Wohnküche zur Tanzfläche machen. Zum Beispiel mit dem ukrainische Frauen-Septett „Dakh Daughters“, das einen eigens produzierten Beitrag aus dem Dakh Theater in Kiew schickt. Oder mit der international besetzte Brass- und Weltmusik-Band „Banda Internationale“ aus Dresden. Für einen gemeinsamen Auftritt bei der Brechtnacht 2020 mit Sängerin Bernadette La Hengst setzten sich die Künstler*innen auf Einladung des Festivals erstmals mit Brecht auseinander. Diese Begegnung führte inzwischen zur Produktion eines Albums („Banda, Bernadette & Brecht“/ Trikont), aus dem sie für die Online-Ausgabe 2021 einige Songs direkt aus dem Augsburger Textilmuseum TIM präsentieren. Auch die Singer-Songwriterin Charlotte Brandi nimmt eine exklusive Session in den Augsburger „Brechtstudios“ auf, die Poetry-Slammer*innen Tanasgol Sabbagh und Florian Stein performen im TIM u. a. zu den Themen Brecht und Feminismus.

 

Arbeitsjournal: Hintergründe und Seitenblicke – kurios, klug, sinnlich

Ein Programmbeitrag des Brechtfestivals läuft bereits seit September 2020: Das „Brechtfestival Arbeitsjournal“ auf www.brechtfestival.de und per Telegram-Kanal. In Anlehnung an Bertolt Brechts originales Arbeitsjournal (1938–1955) präsentiert es per „Überraschungsdramaturgie“ (Jürgen Kuttner) täglich Texte, Tondokumente und Videos von, zu oder über Brecht und sein künstlerisches Umfeld im Wechsel mit Blicken hinter die Kulissen der Festival-Entstehung sowie Anekdoten von Brecht-Kenner*innen und kleine Vorschauen auf das Festivalprogramm. Vorschläge für Fragen, die per Weblog-Video-Eintrag im Arbeitsjournal beantwortet werden sollen, können an kuttner@brechtfestival.de gerichtet werden.

 

#digitalbrecht – Brechtfestival 2021 via www.brechtfestival.de

Das Programm des Brechtfestivals 2021 wird vom 26.2. bis zum 7.3. über die Festival-Webseite www.brechtfestival.de präsentiert. Neben kostenlosen Angeboten soll es auch einen Festivalpass für weitere Brechtfestival-Angebote geben.

„Die Umstellung auf ein digitales Festival in 2021 bietet die Chance einer noch stärkeren überregionalen Bekanntheit“, sagt Kulturreferent Jürgen Enninger. „Mit dem Festivalpass stellen wir die besondere Wertigkeit heraus, die Kultur im Allgemeinen und die einzelnen Beiträge im Besonderen haben. Gleichzeitig soll niemand ausgeschlossen sein. Ein Brechtfestival ist aktuell wichtiger denn je. Die Pandemie zeigt, welche Tragweite Ungleichheiten bekommen, wenn Krisen gemeistert werden müssen. Diskriminierung, die ungerechte Verteilung von Macht, Geld und Chancen: Dies alles wird durch Brecht deutlich thematisiert und schafft so für uns eine berührende Aktualität, die zum Handeln mahnt“, so Enninger.

Nähere Infos zum Programm und dem Festivalpass gibt es im Lauf der nächsten Wochen auf der Festivalwebseite, im Arbeitsjournal sowie als Presseinformation.

Presseunterlagen unter: https://brechtfestival.de/presse/ sowie auf Anfrage

Allgemeine Festivalinfos: https://brechtfestival.de/info/

Interviewanfragen bitte an presse@brechtfestival.de

 

Pressekontakt

Tina Bühner
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Jürgen Kuttner und Tom Kühnel, künstlerische Leitung beim Brechtfestival 2020 und 2021, Auszüge aus den Biografien:

Jürgen Kuttner, 1958 in Ost-Berlin geboren, ist ein deutscher Radiomoderator, Kulturwissenschaftler, Theaterregisseur und freier Kunstschaffender. 1987 promovierte er an der Humboldt-Universität in Ost-Berlin zum Dr. phil. Bis zur Wende war er beim „Verband Bildender Künstler“ der DDR beschäftigt. Kuttner ist Mitbegründer der Ost-Taz („taz – die tageszeitung“) und des Blasorchesters „Bolschewistische Kurkapelle“. Als langjähriger Moderator des Senders Fritz beim Rundfunk Berlin-Brandenburg „quatschte er sich zur Radiolegende“ (rbb). Kultstatus haben auch die „Videoschnipselvorträge“, die er seit Jahrzehnten zu unterschiedlichsten Themen bundesweit und international hält. Seit 1999 wirkt Kuttner an verschiedenen Theaterprojekten als Regisseur, Autor und Darsteller mit. Viele seiner Regieprojekte finden in enger Zusammenarbeit mit dem Regisseur Tom Kühnel statt.

Tom Kühnel, geboren am 4. April 1971 in Cottbus, ist ein deutscher Theaterregisseur. Ab 1992 absolvierte er ein vierjähriges Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Für die Inszenierung „Weihnachten bei Iwanows“ von Alexander Iwanowitsch Wwedenski am Berliner Maxim Gorki Theater erhielt er 1994 den „Friedrich-Luft-Preis“. Für Bertolt Brechts „Die Maßnahme“ 1995 den Max-Reinhardt-Preis (beides mit Robert Schuster). 1999 Künstlerische Leitung des Frankfurter Theaters am Turm (TAT), seit 2000 Inszenierungen an der Berliner Schaubühne, am Theater Basel, am Deutschen Theater Berlin, an der Volksbühne Berlin, am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Graz, am Schauspiel Köln, am Residenztheater München, am Theater Freiburg und am Theater Neumarkt in Zürich u.a. Seit der Spielzeit 2009/10 Hausregisseur am Schauspiel Hannover.

 

Info Brechtfestival: Eugen Berthold Friedrich Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren und starb als Bertolt Brecht am 14.8.1956 in Ost-Berlin. Er gilt als der einflussreichste Dichter des 20. Jahrhunderts. Seine Theaterarbeit inspiriert bis heute weltweit. Das Brechtfestival Augsburg wird veranstaltet vom Brechtbüro im Kulturamt der Stadt Augsburg in Kooperation mit dem Staatstheater Augsburg. Partner des Brechtfestivals ist die Stadtsparkasse Augsburg. Hauptsponsor des Brechtfestivals sind die Stadtwerke Augsburg. Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Schwaben, Neustart Kultur, Dorint An der Kongresshalle Augsburg. Medienpartner sind die Augsburger Allgemeine Zeitung, Bayern 2, Nachtkritik, taz und Theater der Zeit.

Logos & Key Visuals:

Brechtfestival 21 #digitalbrecht Key-Visual weiß © Brechtfestival Augsburg

Brechtfestival 21 #digitalbrecht Key-Visual schwarz © Brechtfestival Augsburg

Brechtfestival 21 #digitalbrecht Key-Visual schwarz mit #digitalbrecht © Brechtfestival Augsburg

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Brechtfestival 21 #digitalbrecht Logo mit Datum © Brechtfestival Augsburg

Brechtfestival 21 #digitalbrecht Logo ohne Datum © Brechtfestival Augsburg

Brechtfestival 2021 / Fotoübersicht

Tom Kühnel und Jürgen Kuttner, künstlerische Leiter Brechtfestival © Fabian Schreyer

Tom Kühnel und Jürgen Kuttner, künstlerische Leiter Brechtfestival © Fabian Schreyer

Film / Heiner Müller: „Medeamaterial“ Regie: Tom Kühnel, Jürgen Kuttner Eine Produktion des Staatstheaters Augsburg zum Brechtfestival 2021. Bild kann einzeln oder gemeinsam als Montage/Fries mit anderem Produktionsbild verwendet werden. © Jan-Pieter Fuhr

Film / Heiner Müller: „Medeamaterial“ Regie: Tom Kühnel, Jürgen Kuttner Eine Produktion des Staatstheaters Augsburg zum Brechtfestival 2021. Bild kann einzeln oder gemeinsam als Montage/Fries mit anderem Produktionsbild verwendet werden. © Jan-Pieter Fuhr

FILM / „Ich bin ein Dreck“ – Ein Film über Brecht oder das Leben oder die Liebe nach Texten von Bertolt Brecht, Margarete Steffin, Inge Müller und Helene Weigel. Im Bild: Stefanie Reinsperger, Julian Keck © Hamdemir & Isletme

FILM / „Ich bin ein Dreck“ – Ein Film über Brecht oder das Leben oder die Liebe nach Texten von Bertolt Brecht, Margarete Steffin, Inge Müller und Helene Weigel. Im Bild: Stefanie Reinsperger © Hamdemir & Isletme

FILM / „Ich bin ein Dreck“ – Ein Film über Brecht oder das Leben oder die Liebe nach Texten von Bertolt Brecht, Margarete Steffin, Inge Müller und Helene Weigel. Im Bild: Stefanie Reinsperger, Julian Keck © Hamdemir & Isletme

FILM / „Ich bin ein Dreck“ – Ein Film über Brecht oder das Leben oder die Liebe nach Texten von Bertolt Brecht, Margarete Steffin, Inge Müller und Helene Weigel. Im Bild: Stefanie Reinsperger, Wolfgang Michael © Hamdemir & Isletme

Hörfilm/ Lina Beckmann & Charly Hübner: "HelliBert & PandeMia" © Charly Hübner / Brechtfestival

Hörfilm/ Lina Beckmann & Charly Hübner: "HelliBert & PandeMia" © Charly Hübner / Brechtfestival

Hörfilm/ Lina Beckmann & Charly Hübner: "HelliBert & PandeMia" © Charly Hübner / Brechtfestival

Hörfilm/ Lina Beckmann & Charly Hübner: "HelliBert & PandeMia" © Charly Hübner / Brechtfestival

FILM / Brecht in Einfacher Sprache "Die unwürdige Greisin". Trickfilm von Katia Fouquet mit der Stimme von Sophie Rois, Ton & Schnitt David Tschöpe, © Katia Fouquet / Brechtfestival, Motiv: Anfang

FILM / Brecht in Einfacher Sprache "Die unwürdige Greisin". Trickfilm von Katia Fouquet mit der Stimme von Sophie Rois, Ton & Schnitt David Tschöpe, © Katia Fouquet / Brechtfestival, Motiv: Beim Schuster

FILM / Brecht in Einfacher Sprache "Die unwürdige Greisin". Trickfilm von Katia Fouquet mit der Stimme von Sophie Rois, Ton & Schnitt David Tschöpe, © Katia Fouquet / Brechtfestival, Motiv: Morph

IN CONCERT / Banda Internationale feat Bernadette La Hengst: „Wild at Brecht“ © Stansilav Funk

IN CONCERT / Charlotte Brandi © Helen Sobiralski

IN CONCERT / Dakh Daughters © Igor Gaigai

IN CONCERT / Dakh Daughters © Tetiana Vasylenko

IN CONCERT / Balbina © Christoph Kassette

FILM / Irina Rastorgueva & Thomas Martin: „Haben Sie von Carola gehört? Teil 1: Bring me the head of Bertolt Brecht“ © Irina Rastorgueva

FILM / Irina Rastorgueva & Thomas Martin: „Haben Sie von Carola gehört? Teil 1: Bring me the head of Bertolt Brecht“ © Irina Rastorgueva

FILM / Suse Wächter: „Helden des 20. Jahrhunderts singen Brecht“ © Ulrike Gutbrod

Literatur / Slam: “Du sollst kein Brot essen” - Tanasgol Sabbagh ©

Literatur / Slam: “Du sollst kein Brot essen” - Pauline Füg © Pierre Jarawan

Literatur / Slam: “Du sollst kein Brot essen” - Henrik Szanto © TJ Photography

Filme / Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot: „Streifzug durch die Nacht“ (Arbeitstitel). Regie & Kamera: Bert Zander. (Making Of/Gaswerk) © Fabian Schreyer

Filme / Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot: „Streifzug durch die Nacht“ (Arbeitstitel). Regie & Kamera: Bert Zander. (Making Of/Gaswerk) © Fabian Schreyer

Filme / Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot: „Streifzug durch die Nacht“ (Arbeitstitel). Regie & Kamera: Bert Zander. (Making Of/unterwegs in Augsburg) © Bert Zander

Filme / Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot: „Streifzug durch die Nacht“ (Arbeitstitel). Regie & Kamera: Bert Zander. (Making Of/unterwegs in Augsburg) © Bert Zander

Filme / theter: „Ruth – eine Revolutionärin an der Theaterfront“ (Arbeitstitel), im Bild: Paul Böhme © Leif Eric Young

Filme / theter: „Ruth – eine Revolutionärin an der Theaterfront“ (Arbeitstitel), im Bild: Daria Welsch © Leif Eric Young

Film / Winnie Böwe & Felix Kroll: „Happy End für Eilige“

Film / Musik / SCUM Aufzeichnung aus Berlin. Mit Hanna Hilsdorf und Goshawk. © Christian Menkel

Kino/ Still „Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit“ © jip film & verleih

Kino/ Still „Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit“ © jip film & verleih

Kino/ Still „Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit“ © jip film & verleih

Film/ bluespots productions: „Heldin Nr. 0“ (im Bild: Patrick Schlegel)

Film/ bluespots productions: „Heldin Nr. 0“ (im Bild: Anja Neukamm)

Film / tanikō (cold love) Eine nō-Phantasie von Aloysia Boyd © Lennart Boyd Schürmann

Film / Caroline Kapp & Manon Haase: "Broken Brecht" Ein epischer Autorinnenschaftskrimi. Im Bild: Nellie Fischer-Benson, Arina Toni, Jan Grosfeld, Arina Toni © Jan Grosfeld

Film / Caroline Kapp & Manon Haase: "Broken Brecht" Ein epischer Autorinnenschaftskrimi. Im Bild: Marie Bloching © Jan Grosfeld

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