Mittwoch 27.02.
17.00 Uhr Kulturhaus abraxas, 6€

Performing Arts für Einsteiger*innen

Was ist das Besondere an „Performing Arts“ und wieso kann Bertolt Brecht als Wegbereiter dieser Kunstform gelten? Ein Workshop für neugierige und alle, die einen direkten Zugang zu zeitgenössischen Theaterformen suchen.

© Dorothea Tuch

Theaterkollektive wie andcompany&Co., Turbo Pascal, RAUM+ZEIT und She She Pop, die beim diesjährigen Brechtfestival zu Gast sein werden, sind Vertreter*innen der so genannten „Performing Arts“. In gewisser Weise sind sie die radikale Fortführung des Epischen Theaters. Ihre Stückentwicklungen sprengen die Grenzen zwischen Werk, Autor*innenschaft und Schauspiel. „Performing Arts“ arbeiten wie Dechiffriermaschinen am System und reagieren auf die komplexe Welt mit der Produktion von Fragen. Im Zentrum steht meist der einzigartige, unwiederbringliche Moment, den Zuschauer*innen und Performer*innen im Theater teilen. Dabei zählt die einzelne Sichtweise und das „Werk“ wirkt in der Verständigung darüber fort.

In der Reihe „Theater als Expedition“ erforschen die Theaterpädagoginnen Nicoletta Kindermann und Imme Heiligendorff mit den Teilnehmer*innen Zugänge zu dieser Kunstform. Wie arbeiten Theater-Kollektive, die ohne die klassischen Trennlinien von Text, Regie und Bühne Theater machen? Wir wollen Lust auf das Ausprobieren performativer künstlerischer Ansätze machen und werden theaterpraktisch unsere eigene performative Kreativität entdecken. Am Beispiel von „Colonia digital: The Empire Feeds Back!“ von andcompany&Co. wird gezeigt, welche Mittel im performativen Theater eingesetzt werden.

Leitung: Imme Heiligendorff und Nicoletta Kindermann

Eine Veranstaltung der Reihe "Theater als Expedition" des Staatstheaters Augsburg

Dauer: 2 Stunden

Tickets: 6 €