Dokumentarfilm trifft auf Brecht/Eisler Kantate – „RADIKALE POSITIONEN“

(c) Luise Schröder
Ein Filmemacher und eine Filmemacherin aus Berlin haben vor zwei Jahren in einer mazedonischen Armensiedlung im Roma-Viertel ein 10-jähriges Mädchen getroffen. Valentina lud die beiden zu ihrer Familie ein. Aus der Begegnung ist „Valentina“ entstanden, ein mehrfach preisgekrönter Dokumentarfilm, dessen Kameraführung die Zuschauer*innen mit Brechtschen Verfremdungseffekten fesselt. Der Musiker Geoffrey Abbott stellt dem Film Bertolt Brechts und Hanns Eislers Chorkantate „Die Mutter“ gegenüber. Fast sieben Jahrzehnte sind seit deren Entstehungsjahr 1949 vergangen. Doch, das was Menschen in Bedrängnis dazu bringt, sich mit radikalen Mitteln gegen die bestehenden Verhältnisse zu wehren, hat sich augenscheinlich nicht verändert. Kann Kunst gesellschaftliche Verhältnisse beeinflussen? Im Anschluss an die Filmvorführung und die konzertante Aufführung von „Die Mutter“ gibt es die Möglichkeit im Rahmen einer Diskussion mit Geoffrey Abbott und den Filmproduzent*innen ins Gespräch zu kommen.
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