Lea Streisand liest:

"Hufeland Ecke Bötzow"

Sehr lebendig und irrsinnig komisch beschreibt „Hufeland Ecke Bötzow“ eine Kindheit und Jugend in Ostberlin vom Ende der 1970er bis Ende der 1990er Jahre. Im real existierenden Sozialismus erobern Franzi und ihre Freunde die Hinterhöfe des Bötzowviertels. Die Eltern diskutieren bei streng geheimen Versammlungen über die Zukunft des Landes. Die Mauer fällt, die DM kommt, aus den ersehnten Reformen wird die Deutsche Einheit. Pubertät und Post-Sozialismus fallen für Franzi in eins. Lea Streisand erzählt vom Erwachsenwerden in einer Zeit, die denkbar schlecht dazu taugt, neue Gewissheiten zu schaffen. Bis auf eine vielleicht: Demos sind eine „großartige Gelegenheit, Jungs kennenzulernen“.
Lea Streisand, geboren 1979 in Berlin, studierte Neuere deutsche Literatur und Skandinavistik. Sie schreibt für die taz und die Berliner Zeitung und hat eine wöchentliche Hörkolumne auf Radio Eins. Im Herbst 2016 erschien bei Ullstein ihr erster Roman „Im Sommer wieder Fahrrad“, außerdem sind Streisands Radiokolumnen im Ullstein Taschenbuch lieferbar: „War schön jewesen. Geschichten aus der großen Stadt.“

Netzpremiere:
28.2. im Live-Stream

 

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