Reaktionen 2018

Allgemein

„Kein Promi-Glanz, kein Glamour. Dass muss nicht heißen, dass die Reihe an Qualität verloren hat.“
Augsburger Allgemeine, 24.2.2018

„Geteilt sind die Meinungen zum Brecht-Festival 2018. Die einen sind begeistert von mutigen und ungewöhnlichen Vorstellungen (…) andere vermissen den Glanz vergangener Jahre, als sich (…) mehr prominente Brecht-Künstler in Augsburg ein Stelldichein gaben.“
Augsburg Journal, 1.3.2018

„Wider das mechanische Denken (…) Ein Echo der uns umgebenden Krisen.“
Theater der Zeit, April 2018

 

"Der Untergang des Egoisten Johann Fatzer"

„Der Kessel steht unter Druck, das Fragment neuerlich auf dem Prüfstand und Kai Windhövel breitbeinig und maßlos fordernd, seinen Mann.“
Augsburger Allgemeine, 24.2.2018

„Christian von Treskow und sein Team haben (…) sich in diesem Experimentierkasten klug bedient und eine Versuchsanordnung gebaut, die funktioniert.“
Donaukurier, 1.3.2018

„Tolle Worte über Hunger, Krieg und Gier gibt es zu hören und harte Menschen zu erleben, und zwar ohne Brechts Besserwisserei, also gut.“
Süddeutsche Zeitung, 1.3.2018

 

"Johannes Dullin"

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"Unverzichtbar"
Neue SonntagsPresse, 25.2.2018

"Das ABC der Solidarität"

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„Aberwitziges, öffentliches Scheitern … fulminant gescheitert … die Atmosphäre giftig. Brock dozierend, Röggla zerfleddernd, Sargnagel salbadernd. “
Augsburger Allgemeine, 26.2.2018

„‚Ich bin ganz froh, dass ich hier war, ich hab gerade viel gelernt‘ (O-Ton Besucherin) (…) Vielleicht eine Illustration des Themas?‘ (O-Ton Besucher)
Deutschlandfunk, 26.2.

„Zur inhaltlichen Debatte kam es kaum, dafür zu harschem Gebaren von Brock gegenüber den weiblichen Podiumsgästen und einer Moderation, die sich unfähig zeigte, Struktur zu schaffen oder gar zu wahren, was nicht nur auf der Bühne für Unmut sorgte.“
Theater der Zeit, April 2018

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"Theaterpredigt"

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„Ein klarer und engagierter Vortrag von Gregor Gysi.“
Dreigroschenheft, 1.4.2018

 

"Der kalte Hauch des Geldes"
Foto: Sebastian Seidel

„Das Spiel zwischen Salontüren und Sandkasten zündet.“
Augsburger Allgemeine Zeitung, 24.2.2018

 

"Die Lange Brechtnacht"

Foto: Max Saufler

„Augsburg feiert Brecht.“
Stadtzeitung

„Im Museum, Kino, Kegelbahn … Augsburg tanzt!“
Augsburger Allgemeine, 26.2.2018

„hinreißender A-Capella-Soul“
Augsburger Allgemeine über Wallis Bird

„eine Sensation (…) ein unerhörtes Zusammentreffen von Gospel und industriellem Post-Punk aus dem Geist des Widerstands“
Augsburger Allgemeine über Algiers

„Kohlstedt zieht sein Publikum nicht nur in den Bann, er zieht es hinein in seinen privaten Musikkosmos (…) Stark!“
Augsburger Allgemeine über Martin Kohlstedt

„virtuos“
Augsburger Allgemeine über Albrecht Schrader

„Atmosphärisch wärmende Glut für alle! Ohnehin ist der Provino Club der schrullig schönste Ort des Abends (…) Hier halten junge leute mit kulturellem Engagement einen so urigen Ort am Leben, ein Zeichen, dass Geschichte nicht überschrieben werden müsse, sondern fortgeschrieben werden könne.“
Augsburger Allgemeine

„Der Preis für den besten Geschichtenerzähler der Brechtnacht geht an Daniel Kahn. Mit den prächtig aufspielenden Painted Birds aus Berlin (…) eindrucksvoll (…) kitschfrei.“
Augsburger Allgemeine über Daniel Kahn & Painted Bird

 

"Fisch Fasch"

Foto: Christian Menkel

„Das Haus wirkt plötzlich nicht mehr museal, es lebt und atmet (…) Es wird nicht viele Personen geben, die so viel Erfahrung wie Karla Andrä damit haben, Kindern den Brecht nahe zu bringen. Hier hat sie ein großartiges Konzept entwickelt, das aufmerksam und begeistert aufgenommen wird.“
Dreigroschenheft, 1.4.2018

 

"Der gute Mensch von Sezuan"

 „Das Theater Bremen zeigt eine emotionsgeladene Inszenierung (…) Im Vergleich zur Augsburger Inszenierung von 2014 wirkt dieser „Gute Mensch von Sezuan“ (…) spritziger, (…) griffiger und stringenter (…) Viel Applaus für die Darsteller im ausverkauften Haus.“
Augsburger Allgemeine, 27.2.2018

„Zahlreiche Gags ohne Mehrwert (…) Aber man muss einräumen: Das Publikum war begeistert.“ Dreigroschenheft, 1.4.2018

 

"Sinfoniekonzert"

“Glanzpunkt (…) war der (…) Augsburger Geiger Linus Roth mit überragender Musikalität, sensationeller Technik und perfekter Tonreinheit auf seiner Stradivari.“
Augsburger Allgemeine, 28.02.2018

 

"Poetry Slam"

„Drei Sternstunden mit Wortkünstlern“
Augsburger Allgemeine 1.3.2018

„Ein Genuss (…) Der Poetry Slam bot ein Feuerwerk an Wortkombinationen, zusammengefasst in nachdenklichen, aber auch zum Lachen anregenden Texten und Gedichten“
Neue SonntagsPresse, 4.3.2018

 

"Fatzernation"

Foto: Christian Menkel

„Für den Zuschauer ist es eine Herausforderung dem Text in seiner Dichte zu folgen. Es bleibt aber die Faszination für die Qualität dieser Aufführung, der es gelingt, die Sinnlosigkeit des Zerstörerischen im Mark zu erwischen.“
Augsburger Allgemeine, 2.3.2018

"Sonderrauchzeichen"

„diese bemerkenswerte Lyrik-Reihe, ist im Zeichen des Brechtfestivals auf große Resonanz gestoßen. Das Brechthaus ist voll.“
Augsburger Allgemeine. 3.3.2018

"Wie soll ich Gutes tun, wo alles so teuer ist?"

Foto: Christian Menkel

„Das Grandhotel präsentiert sich von seiner besten Seite. Der Freitag steht im Zeichen dieses Wunderorts“ Augsburger Allgemeine, 5.3.2018

 

"Die Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des dritten Jahrtausends"

Foto: Christian Menkel

„Dafür gelingt eine andere Art des Diskurses (…) im Tim umso beglückender (…) in einer seiner schönsten zeitgenössischen Formen (…) eine Essenz (…) aus Leichtigkeit und Klugheit, Absurdität und Melancholie (…) sehr gut.“
Augsburger Allgemeine, 5.3.2018

 

"Radikale Positionen"

„Das hat es auch noch nicht gegeben: eine klassische Brecht-Kantate von Hanns Eisler kombiniert mit einem aktuellen Dokumentarfilm (…) über das Schicksal der Roma in Mazedonien. Sie sollten am Sonntag im Textilmuseum bei aller Unterschiedlichkeit der Kunstformen exakt zusammenpassen (…) Die Kombination verleiht der Kantate mitreißende Emotionalität. Begeisterter Applaus für eine starke Gesamtleistung“. Augsburger Allgemeine, 6.3.2018

"Dickicht"

„Ein Glücksgriff, denn trotz der vielen leben Leichen, die die Bühne dieser Großstadtszenerie bevölkern, zeigten die Berliner Theatermacher, wie lebendig und aufregend Brecht heute noch sein kann (…) das Erstaunliche gelingt: Durch noch mehr Verfremdung als das Stück ohnehin schon mit sich bringt, wird sichtbar, was Brecht sichtbar machen wollte: Dass in menschlichen Hüllen noch weniger als das Animalische überbleibt (…) ins Mikro gesprochene Teile aus Brechts theoretischen Schriften wirken wie elektrisierende Stimulanzien in diesem durchkomponierten Wahnsinn (…) Durch die Dichte aus Text, Schauspiel, Film, Schnitten und Effekten entwickelt sich eine innere Spannung, die das schwierige Stück über weite Stellen dahinfliegen lässt. Zumal mit dezentem Humor auch immer wieder kluge Pointen gesetzt werden.“
Donaukurier, 6.3.2018

 

"Winterreise"

„Stark das Finale (…) Die Schauspieler, alle aus ihrer Heimat geflohen, haben im Januar 2017 eine zweiwöchige Kennenlern-Bustour durch Deutschland unternommen. Auf der Bühne gibt das starke Darsteller-Ensemble einen Einblick davon: erzählt in Deutsch, Englisch, Syrisch, Arabisch (…) Dieser Blick des Theaters auf ein Thema, das gerade wie kein zweites die Menschen polarisiert ist irre komisch. Dazu glänzen die Schauspieler durch ihr Können (nicht nur durch ihre Geschichte), der Applaus am Schluss ist gewaltig, die hinterern Reihen stehen, ein Gewinn, dieser Abend.
Augsburger Allgemeine, 6.3.2018