Sebastian Baumgarten

pendelt als Regisseur zwischen Schauspiel und Oper. 1992 gab er sein Regie-Debüt. 2006 inszenierte er zum ersten Mal am Maxim Gorki Theater in Berlin. Im selben Jahr wurde er von der Zeitschrift Opernwelt zum „Regisseur des Jahres“ gewählt. Das Goethe-Institut zählt ihn zu den 50 bedeutendsten zeitgenössischen Regisseuren in Deutschland. Dazu ist er ein ausgewiesener Kenner der Werke Berthold Brechts: 1998 feierte er mit „Der Jasager und der Neinsager“ in Halle Premiere. Zwischen 2011 und 2017 brachte er in Leipzig, Stuttgart, Halle und Zürich „Der gute Mensch von Sezuan“, „Die Dreigroschenoper“, „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“, „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ und „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ auf die Bühne – mit letzterer wurde er 2013 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.