Lutz Keßler

© Daniel Biskup

Lutz Keßler studierte Theaterwissenschaft in Frankfurt am Main. Im Anschluss arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Masterstudiengang Dramaturgie der Goethe-Universität Frankfurt. Daneben verwirklichte er als Regisseur zahlreiche freie Theaterprojekte.
Von 2005 bis 2008 war er als Dramaturg am Nationaltheater Weimar engagiert, wo er u. a. „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ von Rainer Werner Fassbinder inszenierte. Von ihm betreute Produktionen wurden zum Theatertreffen nach Berlin und zu  „Radikal Jung“ nach München eingeladen.
In der Spielzeit 2009/10 war er als Dramaturg, von 2010/11 bis 2013/14 als Chefdramaturg am Deutschen Theater in Göttingen engagiert. Hier inszenierte er u. a. „Wer kocht, schießt nicht“ von Michael Herl, die Uraufführung des dokumentarischen Theaterprojekts „Kundersdorf Reloaded“ und die Uraufführung von Tine Rahel Völckers „Lou Andreas Salomé“. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Lutz Keßler als Leitender Dramaturg Schauspiel am Staatstheater Augsburg tätig.

Termine beim Brechtfestival 2020:
14.2.20 Spektakel Vol.I - "Staatstheater Augsburg: Fragen Sie mehr über Brecht. Hans Bunge im Gespräch mit Hanns Eisler"