Bolschewistische Kurkapelle Schwarz–Rot

© Frank Johannes

Die “Bolschewistische Kurkapelle Schwarz–Rot wurde 1986 in Ost-Berlin als Teil einer gegenkulturellen und politischen Untergrundszene gegründet, wenige Jahre vor dem Mauerfall im November 1989. Sie ist nicht nur eine Band, sondern auch ein soziales Projekt, das naht- und kompromisslos traditionelle Brass- und Folkmusik mit Rock und Punk verbindet. Die Band war schon in vielen sozialen und politischen Belangen involviert, die Berlin und Deutschland über die letzten drei Dekaden hinweg umwoben und verändert haben. Fast 20 Musiker aus verschiedenen Hintergründen, wie Film, Philosophie, Landwirtschaft, Theater, Bau, Politik, Ingenieurswesen, Lehren und Medizin, haben alle an diesem Projekt mitgewirkt. Sie sind ein einzigartiges Kollektiv aus Künstlern und eine musikalische Familie. Ihr Sound ist energetisch und wild, gleichzeitig weich und groovy. Schlagzeug, Gitarre, mehrere Posaunen und Trompeten, (Bariton-)horn, mehrere Saxophone, Klarinetten, Vocals und die Tuba – um sie im Takt zu halten – kommen mühelos zusammen und formen einen einzigartigen Sound.

Zu sehen in:
23.2.2020: "Eisler: Wir, so gut es gelang, haben das Unsre getan"