8. März

8. März

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Finaltag: Heute letzte Gelegenheit auf die Mediathek zuzugreifen und verpasste Beiträge nachzusehen und -hören!

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Die Süddeutsche Zeitung erlebt beim Brechtfestival „Das Glück im Stream“ und würdigt Kuttners und Kühnels Prinzip „der Künstler in Freilandhaltung“, durch das ein „heterogenes Panoptikum“ entsteht.

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Für die Augsburger Allgemeine blickt Richard Mayr nochmals in die „Digitale Wundertüte“ und hinter den „virtuellen Vorhang“ und sieht alle möglichen „Bedenken zerstreut, nein, in ihr Gegenteil gewendet“.

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6. März

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Für das partizipative Leseformat „Augsburg und die Welt lesen Brecht“ haben wir Brechts „Dreigroschenroman“ gewissenhaft „zerschnipselt“. Zahlreiche (bekannte) Augsburger*innen und (inter)nationale Brechtfans sind dem Aufruf gefolgt, haben für uns Lieblingspassagen gelesen, sich dabei gefilmt und uns mit ihren Einsendungen begeistert. Wir haben uns dazu entschieden, das Projekt über das Brechtfestival 2021 hinaus fortzusetzen und den Dreigroschenroman zu komplettieren! In der Mediathek findet ihr heute ab 19:30 Uhr aber schon eine erste Vorschau auf die Collage, die aus den eingesandten Schnipseln entsteht. Wir freuen uns schon auf den Tag, an dem wir Euch den kompletten Film mit allen Mitwirkenden zeigen können!

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„(…) wenn Hanna Hilsdorf den „Surabaya-Johnny“ als Punk-Hymne gibt, packt das.“ Nachzulesen auf Augsburger Allgemeine (Plus+)

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„Ein Kollektivwesen namens Bert“ (FAZ)

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5. März

An alle Kriminalist*innen unter Euch: Caroline Kapp und Manon Haase haben zu ihrem epischen Autorinnenschaftskrimi „Broken Brecht“, der heute im Live-Stream Premiere feiert, gleich noch das passende Spiel mitentwickelt.
In „Broken Brecht“ fragen sich „Die Frauen“, wie es passieren konnte, dass die Statue des berühmten Dichters Bert oder Bertolt oder Berthold … BRECHT stürzen konnte? Im Spiel könnt ihr den animierten Tatort erlaufen und selbst nach den Überbleibseln auf dem V-Markt-Gelände – der ominösen, zerfallenen brechtischen Produktionsstätte – suchen.

Hier klicken um zum Spiel zu gelangen.

 

5. März

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Presseticker, 5.3.:

Die Bayerische Staatszeitung sieht im Brechtfestival ein „Multitasking-Gesamtkunstwerk“,  die Augsburger Allgemeine beschäftigt sich unter anderem mit dem dichten Lebensbild, das das theter ensemble über die „rote Ruth“ erschaffen hat, a3kultur berichtet über „reichlich virtuellen Applaus“ für die szenische Collage über Leben, Lieben und Leiden von Ruth Berlau und Trendy One verkündet die Verlängerung des Mediathekzugangs – anlässlich des Weltfrauentags am 8.3.

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4. März

„Warum ist Brecht auch heute noch aktuell?“ Danke an Eva Weber (OBin, Stadt Augsburg), Rolf Settelmaier (Stadtsparkasse Augsburg), Alfred Müllner (Stadtwerke Augsburg), André Bücker (Staatstheater Augsburg) und Jürgen Enninger (Kulturreferent, Stadt Augsburg) für die aufschlussreichen Antworten:

4. März

 

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Das Augsburger Brechtfestival widmet sich 2021 Persönlichkeiten und Künstlerinnen wie Ruth Berlau, Helene Weigel und Margarete Steffin, die mit Bertolt Brecht gearbeitet haben, sowie literarischen Frauenfiguren aus dem Kosmos des Autors. Da der Folgetag des eigentlichen Festivalendes zufällig der 8. März, also der Weltfrauentag, ist, verlängern wir spontan das Angebot um einen Tag. Somit bietet die Mediathek am 7.3 und auch am 8.3. nochmals Zugang zu allen kostenpflichtigen Produktionen des Festivals. Nur „Medeamaterial“ wird ausschließlich über das Staatstheater angeboten. Wer bereits einen Festivalpass (12 Euro) hat, kann sich nochmals die persönlichen Highlights aus den über 50 Clips und Filmen sowie Hörspielen und einem Dokumentarfilm ansehen. Wer das Festival bis jetzt verpasst hat, kann auch jetzt noch eintauchen und sich das Programm in Ruhe ansehen.

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„The robust program offers a vaster spectrum of theater, music, multimedia art and literature in a single place than anything else I’ve seen in the last 12 months. (…) The result is a genuinely new, pandemic-suitable format that still fulfills the Brecht Festival’s mission of showcasing art and performance in the spirit of the playwright’s influential work.“ – Das Brechtfestival in der New York Times.

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„In der Greisin schlummert der Vamp“ – Die Augsburger Allgemeine (Plus+) richtet den Fokus auf Katia Fouquets Trickfilm „Die unwürdige Greisin“.

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Auch heute treffen sich Publikum, Künster*innen und Team nach dem Programmteil im Live-Stream (ab ca. 23:15 Uhr) zum Aftershow-Talk auf Airmeet. Loggt Euch einfach hier ein!

3. März

Heute ein Programmtipp für alle Krimi- und Hörspielfreunde: „Hangmen Also Die“ von Bertolt Brecht/Fritz Lang, zu hören bei unserem Radiopartner Bayern 2:
1942, nach dem Attentat auf den „Henker von Prag“, den SS-Obergruppenführer Heydrich, erfolgte das Massaker von Lidice. Darüber schrieb Bertolt Brecht im amerikanischen Exil sein einziges Drehbuch für Hollywood.
Ausstrahlung am 3.3. oder als Podcast:

https://www.br.de/mediathek/podcast/hoerspiel-pool/hangmen-also-die-nach-dem-anti-nazi-film-von-bertolt-brecht-und-fritz-lang/1819023

3. März

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„Suse Wächters Puppen geben Brechtliedern einen neuen Dreh“ – Birgit Müller-Bardorff hat Puppenbauerin und -spielerin Suse Wächter für die Augsburger Allgemeine (Plus+) zum Interview gebeten. Und auch die Abendzeitung erwähnt in ihrer Festivalberichterstattung Wächters unbedingt „sehenswerte, fünfminütige Puppenspielminiaturen“.

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„Tag 5 des digitalen Brechtfestivals punktete poesievoll und schräg mit Trickfilmen und Figurentheater“ (a3kultur)

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Heute zwischen 10-11 Uhr in „LESART“ auf Deutschlandfunk Kultur: „Die unwürdige Greisin“ im Trickfilm – Das Augsburger Brechtfestival ist online – ein Beitrag von Stephanie von Oppen. Nachzuhören hier.

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An alle Kriminalist*innen unter Euch: Caroline Kapp und Manon Haase haben zu ihrem epischen Autorinnenschaftskrimi „Broken Brecht“, der am 5.3. im Live-Stream Premiere feiert, gleich noch das passende Spiel mitentwickelt. In „Broken Brecht“ fragen sich „Die Frauen“, wie es passieren konnte, dass die Statue des berühmten Dichters Bert oder Bertolt oder Berthold … BRECHT stürzen konnte? Im Spiel könnt ihr den animierten Tatort erlaufen und selbst nach den Überbleibseln auf dem V-Markt-Gelände – der ominösen, zerfallenen brechtischen Produktionsstätte – suchen.

2. März

„In wenigen Tagen wurde die Frau zum Mann, wie der Mann im Laufe der Jahrtausende zum Manne wurde.” (Bertolt Brecht).
Auf der Grundlage dieses Zitats entwickelten Slampoet*innen Texte fürs Brechtfestival. Frei und individuell reflektieren sie Rollenbilder der Frauen in der heutigen Gesellschaft, ihre Entwicklungen, Perspektiven, Zukunftsprognosen. In der Tradition von Brechtfestival-Formaten wie „Beat, Jazz & Spoken Word” und „Best of Poetry“ werden die Texte von den Dichter*innen in einer spannenden Performance in Interaktion mit drei Musiker*innen und ihren improvisierten, wie spontan arrangierten Klängen vorgetragen.

Nach Teil 1 mit Tanasgol Sabagh und Henrik Szanto feiert heute mit „Du sollst kein Brot essen“ Teil 2 Netzpremiere – mit Florian Stein und Pauline Füg. Einen kurzen Ausschnitt seht ihr hier:

2. März

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„Das Augsburger Brechtfestival zeigt am Eröffnungswochenende wilde, aufregende Digitalformate“ – blickt mit der Süddeutschen Zeitung zurück auf die ersten Festivaltage.

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a.tv fasst in 3 Min. zusammen, was beim Brechtfestival 2021 bisher zu erleben war und lässt die beiden Festivalleiter Jürgen Kuttner und Tom Kühnel, Kulturreferent Jürgen Enninger und Lisa Bühler von Bluespots Productions zu Wort kommen. Schaut rein!

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a3kultur schreibt online über „Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit“, Yulia Lokshinas „zutiefst menschliches und bewegendes Debüt“, das gestern Abend im Live-Stream zu sehen war.

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Das Brechtfestival bezeugt, laut Tageszeitung „Neues Deutschland“, eine „wirklich lebendige künstlerische Beschäftigung mit dem Autor“ Bertolt Brecht – nachzulesen im Artikel Im Online-Zug nach Augsburg.

1. März

Mit Bertolt Brecht verbinden Charlotte Brandi mindestens drei Dinge: Berlin als Wahlheimat, ein Faible für Theater und Augsburg. Für die digitale Edition des Brechtfestivals nimmt Brandi (ehemals: „Me and My Drummer“), der das Rolling Stone Magazin für ihr Solodebütalbum „The Magician“ „überschäumende Lebenslust“, „melodische Grandezza“ und „schwärmerische Arrangements und eine fantastische Produktion“ attestierte, eine exklusive Session in den Augsburger „Brechtstudios“ im „tim“ auf. Wir sind gespannt (Netzpremiere: 3.3. im Live-Stream) und freuen uns heute schon einen kleinen (literarischen) Gruß aus der Hauptstadt von ihr zu bekommen!

1. März

„Gibt es Theater, das nicht politisch ist?“ – Das Magazin Die Deutsche Bühne hat das erste Festivalwochenende besucht. Redakteur Andreas Valentin und Autorin Sophie Vondung sprechen per Video-Call über Brecht, wie sie die ersten Tage wahrgenommen haben, ihre jeweiligen Favoriten und Höhepunkte.  Schaut doch mal rein.

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Als „beschwingten, stimmungsvollen Auftakt in einen vielseitigen Kulturabend“ erlebte a3kultur Bert Zanders Kurzfilm »In diesem Lande und in dieser Zeit…«.  Hier die Kurzkritik des 2. Festivaltages.

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SWR 2 Kultur aktuell hat sich in diesem vierminütigen Radiobeitrag mit dem Auftaktwochenende auseinandergesetzt. Nachhörbar hier.

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Die Augsburger Allgemeinen hat Stefanie Reinsperger zum Interview gebeten (Plus +) und resümmiert: „Das digitale Brechtfestival überzeugt am Auftaktwochenende“.

28. Februar

„In wenigen Tagen wurde die Frau zum Mann, wie der Mann im Laufe der Jahrtausende zum Manne wurde.” (Bertolt Brecht).
Auf der Grundlage dieses Zitats entwickelten Slampoet*innen Texte fürs Brechtfestival. Frei und individuell reflektieren sie Rollenbilder der Frauen in der heutigen Gesellschaft, ihre Entwicklungen, Perspektiven, Zukunftsprognosen. In der Tradition von Brechtfestival-Formaten wie „Beat, Jazz & Spoken Word” und „Best of Poetry“ werden die Texte von den Dichter*innen in einer spannenden Performance in Interaktion mit drei Musiker*innen und ihren improvisierten, wie spontan arrangierten Klängen vorgetragen.
Heute feiert „Du sollst kein Brot essen“ Teil 1 Netzpremiere – mit Tanasgol Sabbagh und Henrik Szanto

28. Februar

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Der Münchner Radiosender M94.5 hat mit Jürgen Kuttner, einem der künstlerischen Leiter des Brechtfestivals, über Theateratmosphäre im digitalen Raum gesprochen und wieso Brecht immer noch aktuell ist. Nachzuhören hier.

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Wer mehr über Suse Wächter erfahren will, die mit ihrem Programm „Helden des 20. Jahrhunderts singen Brecht“ im aktuellen Festival vertreten ist, dem sei „Eins zu Eins. Der Talk“ ans Herz gelegt. Das Gespräch mit Anja Scheifinger kann in der Bayern 2 Mediathek als Podcast nachgehört werden.

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Lesenswert: Geschichtenerzählen als Sinneserlebnis – eine Ode an die Kunstform „Hörspiel“ bei a3kultur.

27. Februar

Heute im Live-Stream: „Rhythm Imprint 04: Inge, raise us from the dead!“ – L-Twills fiktive surrealistische Filmcollage auf Basis von Texten von Inge Müller.

27. Februar

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Der Live-Stream startet heute ab 19:30 Uhr. Sollte es während der Übertragung zu einer Verbindungsunterbrechung kommen, empfehlen wir den Stream über die F5-Taste neu zu laden und den Ton über das Icon unter dem Livestream-Fenster zu reaktivieren. Tipp: Im Vollbildmodus lässt sich der Chat ausblenden.

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„Aber was bleibt, ist das Gesicht der Rosa-Luxemburg-Figur von Suse Wächter. Allein für diese vier Minuten lohnt sich schon das ganze Festival.“ Resümee des ersten Festivalabends bei Deutschlandfunk Kultur.

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Die Premiere des Films von Charly Hübner und Lina Mann („HelliBert und PandeMia“) wurde vorverlegt auf den 28.2. (So). Die Wdh. im Live-Stream findet am 4.3. statt (Do).

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Presseschau des Premierenabends: a3kultur ### Augsburger Allgemeine ###  Deutschlandfunk Kultur ### Nachtkritik ### Berliner Zeitung ### Das Kulturblog

26. Februar

Gemeinsam haben sie Theatergeschichte geschrieben: Bertolt Brecht und Helene Weigel. Zwischen 1923 und 1956 waren sie füreinander Liebende, Eltern, Komplizen, Vertraute, Freunde, Ehepartner, Geschäftspartner, künstlerische Widerparts. Ihr Briefwechsel aus dieser Zeit gibt intime Einblicke in eine besondere Paardynamik. Für die Online Edition des Brechtfestivals spürt das Künstler-Ehepaar Charly Hübner und Lina Beckmann in den eigenen vier Wänden dem Erfolgsgeheimnis dieser Dynamik nach.

Lina Beckmann & Charly Hübner: „HelliBert & PandeMia“ – Aus den Briefen von Helene Weigel und Bertolt Brecht (Premiere)

Mit: Lina Beckmann, Charly Hübner
Netzpremiere: 4.3. im Live-Stream
Wiederholung: 6.3. im Live-Stream

26. Februar

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Los geht’s! Heute um 19 Uhr startet Festivaltag #1 im Live-Stream mit folgendem Programm. Erste Beiträge in der Mediathek sind ab 20.15 Uhr verfügbar.

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Heute bei Bayern 2 in der „kulturWelt“: „Brecht und die Frauen“ – ein Moderationsgespräch mit Schauspielerin Stefanie Reinsperger zum Auftakt des Augsburger Brechtfestivals. Nachzuhören im Podcast.

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Heute zu Gast bei „Eins zu Eins. Der Talk“ (ab 16:05 Uhr) bei unserem Radiopartner Bayern 2: Suse Wächter, die mit ihrem Puppen-Ensemble fürs Brechtfestival die besten Songs des Brecht-Universums aufleben lässt. Und zwar an unterschiedlichsten Orten in Berlin: u. a. im Fußballstadion des 1 FC Union Berlin, in der Gethsemanekirche und im Kino Babylon. Prädikat: hörenswert!

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Welchen Stellenwert hat die Kunst in Zeiten des Lockdowns? Welche Möglichkeiten und Limitierungen bietet ein digitalen Festivals für Film und Theater? Um diese Themen geht es in der heutigen hör!spiel!art.mix-Ausgabe mit Jürgen Kuttner, die ab 21:05 auf Bayern 2 läuft . Wer heute im Festival-Live-Stream dabei ist, kann den Beitrag nach der Sendung als Podcast in der artmix.galerie online nachhören.

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Ein wunderbarer Beitrag über die Poetin Tanasgol Sabbagh in der ARD Mediathek („puzzle“), die beim Brechtfestival 2021 dabei ist. Anschauen, teilen, weitersagen!

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Einen Vorgeschmack auf #digitalbrecht gab es gestern auch in 3Sat Kulturzeit – jetzt zu sehen als Theater-Tipp in der 3sat Mediathek.

25. Februar

Der Videogruß zum Tage kommt heute von der wunderbaren Winnie Böwe, die beim Location-Scouting für den Dreh zu „Happy End für Eilige“ in der Berliner Kneipenszene fündig wurde. Ihre Version des dreiaktigen Songspiels „Happy End“, erzählt die Geschichte des Heilsarmee-Mädchens Lilian Holiday im Gangstermilieu Chicagos – im Zeitraffer.

Musikal. Bearbeitung & Akkordeon: Felix Kroll
Kamera und Schnitt: Paul Rohlfs
Netzpremiere: 4.3. im Live-Stream
Wiederholung: 6.3. im Live-Stream

24. Februar

Das theter ensemble widmet sich beim Brechtfestival 2021 Leben, Lieben und Leiden von Ruth Berlau, die so viel mehr war als Brechts Geliebte, Vertraute und Bühnenfotografin. Sie setzte sich für die Rechte der Frauen ein, war Fotografin, Autorin und führte Regie, wollte die Wirklichkeit auf der Bühne festhalten und eckte mit ihren politischen Ideen in der Gesellschaft an. Wir haben im Vorfeld Off-Material vom Dreh der szenischen Collage zugespielt bekommen.

23. Februar

Hanna Hilsdorf und die Band Goshawk loten mit „Scum“ per Musikvideo die Dimensionen der (Selbst-)Unterwerfung aus. Dabei spannen sie den Bogen von Brechts Mitarbeiterin Margarethe Steffin zu Valerie Solanas Guerilla-Feminismus.

22. Februar

Alles schläft, einsam wacht… Als in Augsburg noch nächtliche Ausgangssperre gilt, startet Bert Zanders 72-stündige Mission: Bei Dunkelheit projiziert der Berliner Videokünstler per Beamer fürs digitale Brechtfestival Konzertaufnahmen der Bolschewistischen Kurkapelle Schwarz-Rot auf Augsburger Häuserfassaden. Seinen gespenstischen Streifzug durch leergefegte Hauptstraßen und verwinkelte Altstadtgäßchen hat er für uns nebenbei per Dachkamera auf seinem Auto im Zeitraffer festgehalten!
Netzpremiere von „Streifzug durch die Nacht“ ist am 27.2. im Live-Stream.

21. Februar

Heute lauschen wir Sabine Kebir, die eine kurze Passage aus ihrem Buch „Ein akzeptabler Mann? Brecht und die Frauen“ liest. Fortsetzung folgt, im Rahmen des Brechtfestivals, am 28. Februar.

20. Februar

Auf der Bühne ihres geschlossenen Theaters in Brandenburg erweckt Corinna Harfouch
mit Brechts „Die Mutter“ und Simone Weils „Tagebuch einer Fabrikarbeiterin“ eine reale und eine fiktive Revolutionärin zum Leben. Wir durften Corinna Harfouch bei den Vorbereitungen über die Schulter schauen.

19. Februar

Während seiner sommerlichen Reisen von Berlin ins heimatliche Augsburg vergnügte sich Brecht aus Langeweile und Lust mit dem Schreiben von erotischen Miniaturen. Ben Hartmann und Johannes Aue, Schauspieler und Sänger der Rockband „Milliarden“, beschäftigen sich mit jenen pornographischen Sonetten und entkrampfen unter dem Titel „talk – Scheiss mich voll mit deiner Lust/ wie ich beim Kotzen lache“ die geheimen Begierden der bürgerlichen Normativität.

18. Februar

„Ich wünschte mir eine klare Richtung, einen Entscheidungsbaum mit zwei Ästen: entweder, oder, eins, null, ja, nein, wenn, dann. Ich wünschte mir die Verlässlichkeit der Naturgesetze. Aber ich bin ein Dreck. Und das geht sich nicht aus.“
In „Ich bin ein Dreck – Ein Film über Brecht oder das Leben oder die Liebe“ (Regie: Akin Isletme) beschäftigt sich Stefanie Reinsperger, seit 2017 Mitglied vom Berliner Ensemble und künftig Dortmunder Tatort-Kommissarin, intensiv mit Texten von Bertolt Brecht, Margarete Steffin, Inge Müller und Helene Weigel. Atmospherische Einstimmung gibt es schon heute, Netzpremiere des Films ist dann am 27.2. im Live-Stream.

17. Februar

„Ohne Boden kann ich nicht stehn. Nur singen. Oben irgendwo ganz unten. Wer ist der Jäger, wer ist die Beute? Wo ist einer, einer so. Der leben macht, was ihm zu tot ist. Und leben anders will???“ (Inge Müller)

Lila-Zoé Krauß a.k.a. L Twills entwickelt für das Brechtfestival auf Basis von Texten von Inge Müller die fiktive surrealistische Filmcollage „Rhythm Imprint 04: Inge, raise us from the dead!“ Worum es genau geht, erzählt Euch die in Berlin lebende Multimedia-Künstlerin heute selbst.

 

16. Februar

Schweineschlachtbetrieb meets Schultheaterproben! Wir freuen uns sehr, Euch beim Brechtfestival den großartigen Dokumentarfilm „Regeln am Band bei hoher Geschwindigkeit“ zeigen zu können, der die Realität eines Schweineschlachtbetriebs mit zeitgleich stattfindenden Schultheaterproben zu Brechts Stück „Die Heilige Johanna der Schlachthöfe“ in Beziehung setzt und in unterschiedlichen Fragmenten über Bedingungen und Facetten von Leiharbeit und Arbeitsmigration in Deutschland erzählt.
„Regeln am Band bei hoher Geschwindigkeit“ von Yulia Lokshina wurde mit dem „Max Ophüls Preis: Bester Dokumentarfilm 2020“ ausgezeichnet und zuletzt auch beim DOK.fest München prämiert.

15. Februar

„Snapped!“ Musikerinnen aus Augsburg und München schließen sich exklusiv für das Brechtfestival zusammen und zelebrieren eine Ode an die Frauen. Mehr zu dem von Girisha Fernando kuratierten Projekt um Luisa Stapf, Malaika Lermer & Lotte Etschberger (Gesang), Mona Sonntag (Percussion), Julia Hornung (Bass) und Bettina Maier (Saxophon) erzählt Euch die Sängerin der Augsburger Band Mount Adige, Lisa Stapf (Netzpremiere im Live-Stream: 5.3.).

14. Februar

Das Center of Contemporary Art “Dakh” in Kiew ist eine der ersten Adressen für zeitgenössisches experimentelles Theater in der Ukraine. Dort ist die künstlerische Heimat der Dakh Daughters. Die sieben „Töchter“ – allesamt begnadete Schauspielerinnen und Musikerinnen – erfanden dort 2012 einen gewagten ästhetischen Mix: eine Verbindung aus ukrainischer Folklore, Punk, Kabarett, Prog-Rock, Klassik und Originaltexten von Taras Schevchenko über Joseph Brodsky bis William Shakespeare. Mit ihrem „Freak Cabaret“ begleiteten die Dakh Daughters die Demonstrationen des Euromaidan 2013. Dann ging es von den Barrikaden auf Welttournee. 2017 war das Septett zum ersten Mal beim Brechtfestival in Augsburg zu sehen. Für die Online-Edition 2021 nehmen uns die Dakh Daughters erstmals mit in ihr Theater, zu einer verheißungsvollen Verabredung mit Bertolt Brecht, Feminismus und politischem Songwriting.
Lasst Euch einstimmen, mit dem heutigen ARTE-Beitrag „Metropole Kiew“ (13 Min.) aus dem Jahr 2019.

13. Februar

Heute befragen wir für Euch Caroline Kapp zu ihrem epischen Autorinnenschaftskrimi „Broken Brecht“, einer Koproduktion des Brechtfestivals mit der Otto Falckenberg Schule München. In „Broken Brecht“ fragen sich „Die Frauen“, wie es passieren konnte, dass die Statue des berühmten Dichters Bert oder Bertolt oder Berthold … BRECHT stürzen konnte. Klar ist: Jetzt ist sie kaputt. Das Ereignis hat stattgefunden. „Die Frauen“ versuchen sich zu erinnern und stoßen bei der Ermittlung auf unzählige Fragen.

Caroline Kapp ist studierte Kommunikations- und Kulturwissenschaftlerin und voraussichtlich ab Sommer 2021 Absolventin der Regieklasse der Otto Falckenberg Schule in München.

12. Februar

Wir feiern in diesem Jahr mit #digitalbrecht Netzpremiere und tauschen große Theaterbühne gegen heimischen Bildschirm. Alle Infos bekommt ihr in den nächsten Tagen hier auf www.brechtfestival.de. Film ab!

11. Februar

„Wofür ich mich sehr begeistern kann, ist die Art wie lustvoll mit verschiedensten Elementen gespielt wird, wie Brecht klaut, übersetzt, verschiebt, montiert und wie eigentlich die Einsicht sein Schreiben zu leiten scheint, dass ein Text niemals allein kommt, sondern dass man sich immer in einem Gefüge und einem Gewebe von verschiedentsten Stimmen bewegt, die er mit einer unglaublich großen Lust und einem Gespür für die verschiedenen Genres und Stile neu inszeniert in seinen Texten.“

Was Regisseur Lennart Boyd Schürmann uns sonst zu Brecht und zu den Hintergründen der Produktion „tanikō (cold love) Eine nō-Phantasie von Aloysia Boyd“ verraten hat, die am 5.3. im Livestream zu sehen sein wird, erfahrt ihr im heutigen Interview.

 

10. Februar

Nächster Halt, Prenzlauer Allee! Schriftstellerin Annett Gröschner nimnt euch heute mit ins verschneite Berlin und liest vor S-Bahn-Kulisse Auszüge aus „Ring über Ostkreuz. Ruth Fischer auf dem Weg zur Arbeit“.
Zusätzlich zu dem für die Ausstellung „Aufbruch und Reformen – Pionierinnen und Pioniere der modernen Sozialarbeit in Prenzlauer Berg während der Weimarer Republik“ geschriebenen Text wird die Berliner Autorin im Rahmen des digitalen Brechtfestivals Ausschnitte aus Brechts „Lesebuch für Städtebewohner“ vortragen.

 

9. Februar

Für den diesjährigen Festivalbeitrag des Staatstheaters setzen sich die beiden Brechtfestival-Leiter Tom Kühnel und Jürgen Kuttner mit Heiner Müllers »Medeamaterial« auseinander. Ausgehend vom digitalen Online-Entstehungsprozess kreieren die an der Produktion Beteiligten ein assoziatives musikalisch, bildhaftes Video, in dessen Zentrum eine der berühmtesten Frauenfiguren der Literaturgeschichte steht. Wir geben euch heute schon mal einen Einblick in den Online-Probenprozess.

 

8. Februar

In der letzten, restlos ausverkauften Brechtnacht-Ausgabe brachten Banda Internationale und Bernadette La Hengst ganz analog den Kongress im Park zum Kochen. Für das diesjährige Online-Format knüpfen sich die Dresdener Brassband und die Pop-Agitations-Chanteuse Bernadette La Hengst musikalisch Bertolt Brecht und dessen Flucht- und Migrationsgeschichte nach 1933 vor, bürsten ihn mit und gegen den Strich – und tauschen auch schon mal seine Zigarre gegen eine ordentliche Shisha.
Wie genau die Planungen für #digitalbrecht aussehen, verrät euch Bernadette La Hengst heute persönlich! 👌🏻

 

7. Februar

Am 5. März feiert „tanikō (cold love). Eine nō-Phantasie von Aloysia Boyd.“ im Live-Stream Netzpremiere. Das Kooperationsprojekt des Brechtfestivals mit der Otto Falckenberg Schule spielt mit Hypothesen. Hier treten in der Regie von Lennart Boyd Schürmann Marieluise Fleißers und Bertolt Brechts Schreiben in Dialog.

 

6. Februar

Ende der 1990er Jahre verhalf Winnie Böwe, eine junge Schauspielstudentin und Sängerin, einem beinahe in Vergessenheit geratenen Prototypen der Seifenoper zu Kultstatus am Berliner Ensemble: „Happy End“ – ein Songspiel von Elisabeth Hauptmann, Kurt Weill und Bertolt Brecht – ist die Geschichte des Heilsarmee-Mädchens Lilian Holiday im Gangstermilieu Chicagos. Für das Online-Format des Brechtfestivals performen Winnie Böwe (Gesang) und Felix Kroll (Akkordeon) das Stück als kompakte Show für Eilige.

 

5. Februar

„Ein Roman, der mit Nostalgie souverän umgeht“, schrieb DER SPIEGEL über Lea Streisands Buch „Hufeland, Ecke Bötzow“ (Ullstein Verlag), das die Berliner Autorin im Rahmen einer digitalen Lesung am 28. Februar vorstellen wird.

 

4. Februar

Das Brechtfestival 2021 lässt die Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot in einer Art ritueller Geisteraustreibung über Augsburger Häuserfassaden tanzen! Wiegenlieder von Brecht und Hölderlin, von Hanns Eisler und Kurt Weill orchestrieren Bert Zanders digitalen Streifzug durch die menschenleere Stadt.
Im heutigen „Behind the scenes“ nehmen wir euch mit aufs Gaswerk-Areal, zum eisigen Dreh im Großen Scheibengasbehälter.

3. Februar

Was verbindet Yoko Ono, Brecht und Gott? Sie alle sind Teil von Suse Wächters „Ensemble der Untoten“. Die Berliner Puppernspielerin und -bauerin hat mehr als 70 Miniatur-Porträts berühmter Persönlichkeiten erschaffen und gastierte mit ihrem 2003 uraufgeführten Theaterstück „HELDEN DES 20. JAHRHUNDERTS“ u.a. an der Volksbühne Berlin und am Thalia Theater Hamburg.
Für das Brechtfestival setzt Suse Wächter eine Auswahl ihrer Figuren in Beziehung zu Brechtliedern. So entstanden gemeinsam mit dem Musiker Matthias Trippner und Ulrike Gutbrod an der Kamera Musikclips, die Brecht auf ungewohnt spielerische, anarchische und berührende Weise neu entdecken.

2. Februar

bluespots productions zelebrieren die Null!
Der Kurzfilm „Heldin Nr. 0″ taucht ab in die Welt der scheinbar stummen Antiheld*innen und gibt ihnen die Stimme, ihre ganz eigene Geschichte zu erzählen. Wir nehmen euch heute mit hinter die Kulissen des Drehs!

1. Februar

Au revoir, tristesse! Nachdem draußen alles grau in grau ist, bringen wir bald Licht ins Dunkle. Ab Mitte Februar hängen im Stadtgebiet Augsburg unsere diesjährigen Brechtfestivalplakate.

 

31. Januar

Fokus: Elisabeth Hauptmann 3/3

In Salon und Bouillonkeller unter Brückenbogen über Dächer

Meistens schwarz und maskiert und immer frecher

Haust in Saus und Braus seit altersher der Verbrecher –

Selbstverständlich.
.

Nicht weit weg, bald einzeln, bald in Scharen

Stets mit hübschen Beinen sex appeal und vielen Haaren

Haust das Girl, in Unschuld, unberührt und unerfahren –

Selbstverständlich.
.

Und nun kämpfen mit dem Mann unendlich

Schuld und Unschuld, tugendhaft und schändlich

Und die Unschuld zeigt sich stets erkenntlich

Und wer siegt? Die Unschuld selbstverständlich
.

Ach, Sie fragen nach dem Weltbild? Das ist hollywoodlich

Wie vermutlich

Und das Ganze endet happyendlich

Selbstverständlich
.

(Elisabeth Hauptmann: Happy End. Komödie in drei Akten. In: Ders.: Julia ohne Romeo, Aufbau Verlag. Berlin und Weimar, 1977. S. 67.)
Mit freundlicher Genehmigung © Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Berlin 2021

30. Januar

Zündfunk Stadtwerke. Musik und Menschen aus Augsburg, mit Achim 60 Bogdahn

Am Samstag geht‘s in den Zündfunk Stadtwerken eine Stunde lang um Musik und Menschen aus Augsburg.

Mit dabei ist neben Tina Lorenz, der Digitalbeauftragten des Staatstheaters Augsburg, auch Brechtfestival-Leiter Jürgen Kuttner.

Tune in! Am Samstag um 19.05 Uhr auf Bayern 2 im Zündfunk

29. Januar

1728 – Uraufführung der Bettleroper

„Dabei handele es sich bei der Bettleroper nicht um eine Oper mit Bettlern, betonte der Schriftsteller Bertolt Brecht, sondern für Bettler. Brecht nahm den zeitlosen Stoff auf und schrieb auf der Basis von ‚A beggar’s opera’ seine ‚Dreigroschenoper’.“

29.01.1728 – Uraufführung der Bettleroper , ZeitZeichen – Zeitzeichen – Sendungen – WDR 5 – Radio – WDR

28. Januar

„Hugenottenviertel in Berlin. Nähe zum Berliner Ensemble. Wohnort vieler Theaterleute. Auch Elisabeth Hauptmann, die langjährige Mitarbeiterin Brechts, wohnt dort. An der Tür steht neben ihrem Namen auch der des Komponisten Paul Dessau, eine kurze Zeit ihr Ehemann. An der gegenüber liegenden Tür ein Namensschild: Gisela May. Eine berühmte Schauspielerin und Brechtinterpretin. Ehrfurcht könnte hochkommen. Ich gestatte sie mir nicht. Ich klingele vorsichtig an der Tür der Hauptmann, so, als wäre das hier ein heiliger Ort. Hoffentlich blamiere ich mich nicht, denke ich noch, da wird schon die Tür geöffnet. Elisabeth Hauptmann steht vor mir, bittet mich herein, als ob es das Selbstverständlichste der Welt wäre. Dabei wirken die großen Augen etwas entrückt, wie verschleiert. Ein Augenleiden?“

(Häusler, Inge: Elisabeth Hauptmann – Eine Erinnerung. In: Dreigroschenheft 4/2016. S.18. ff.)

Zum ganzen Text: https://www.dreigroschenheft.de/downloads/3gh2016-4abo.pdf

Skizze: Harald Kretzschmar

27. Januar

Celan Bertolt Brecht

„Zweifellos hat Celan den »Kommunisten ohne Parteibuch«, den kompromisslosen Gegner der Nazis und Exilanten, der immer zu seiner jüdischen Frau Helene Weigel stand, den revolutionären Theatermacher (einige seiner Stücke hat er auf der Bühne gesehen) und auch den Lyriker Brecht hoch respektiert (für eine umgekehrte Kenntnisnahme Celans durch Brecht … gibt es keine Anhaltspunkte).  …

Am 21. November 1967 zeigt er Franz Wurm an, dass er, nach seinem Umzug in die Rue de Tournefort, »endlich Dr. Unselds gesammelten Dünndruckbrecht [die achtbändige Ausgabe von 1967] auf würdige Weise aufstellen konnte« (Celan/Wurm, 114). Aber es gibt letztlich nur ein Zeichen von eminenter Bedeutung für C.s Auseinandersetzung mit Brecht…: das Gedicht Ein Blatt, baumlos/ für Bertolt Brecht aus dem Nachlassband Schneepart von 1971 (GW II, 385), ein kurzer, später Text (entstanden im Juli 1968 während einer Deutschlandreise), der sich explizit auf Brechts berühmtes Exilgedicht An die Nachgeborenen … bezieht, und zwar auf die Zeilen »Was sind das für Zeiten, wo/ Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist/ Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!« … Brechts Botschaft ist so gewichtig wie simpel: Die Terrorherrschaft des Nazismus ist so mörderisch, dass die Menschen ihre Energie ausschließlich auf den Kampf gegen sie konzentrieren müssen. Über Bäume, die Schönheit der Natur zu sprechen, wäre Kräfteverschleiß an der falschen Stelle und damit Verrat an diesem notwendigen Kampf.

C.s Botschaft ist gleichfalls schlicht – und ebenso gewichtig. Sie kommt auf ungemein raffinierte Weise zustande: …durch zwei variierte Schlusszeilen: »Was sind das für Zeiten,/ wo ein Gespräch/ beinah ein Verbrechen ist,/ weil es so viel Gesagtes/ mit einschließt?«“

(Markus May Peter Goßens Jürgen Lehmann (Hrsg.) Celan-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Verlag J.B. Metzler Stuttgart·Weimar S.325f.)

26. Januar

Fokus: Ruth Berlau

Ein Originalbeitrag von Lothar Trolle für das Brechtfestival

„Weißt du, was dieser Zwerg geschrieben hat?“/ (das rief sie mir von der Küchen aus zu)/„Da treffe ich die Fleißigen vom Brecht Archiv,/ na sind die noch immer noch nicht fertig dem Ramsch!/ Ramsch hat der geschrieben!“ / „Ramsch!“/da war sie vor längerem in der Küche verschwunden/ („Ich mache uns jetzt einen Tee oder Kaffee.“/ und man konnte hören wie sie in der Küche herumhantiert/  „Bist du Däne?“/ hatte sie mich gefragt/ als sie mich in ihrem Wohnzimmer am Tisch platziert hatte/  und  die Enttäuschung ansehen/ als ich das verneinte/ Hansi, ein Regieassistent vom Deutschen Theater hatte mich ihr vorgestellt/(„Der hat ein Stück geschrieben,/ das solltest du einmal Lesen!“/ „Und Du wirst sehen, Ruth wird es gefallen!“/ und dann saß sie, den Ellbogen   auf den Tisch gestützt, ihr Kinn in ihrer rechten Hand/  mir gegenüber am Tisch/ und so saßen wir schon eine ganze Weile ,/ hin und wieder kuckte sie mich sogar auch an/ und  irgendwann sagte sie dann:/ „Und weisst Du, warum ich sein Theater nicht mehr betreten durfte/ warum sie mich aus dem Theater verjagt haben?/ Damit er ungehindert mit seinen Flittchens herumvögeln konnte!“/ und dann hiess es:/„Du trinkst doch bestimmt auch ein Aquavit?“/ und erneut liess sie mich minutenlang allein/ in diesem Zimmer mit dem Bücherregal, das bis zur Decke reichte/ der kupfernen Maske/ und das da, war das die Totenmaske Brechts,/ und dann  dieser braunen Ledersessel, /in dem hatte bestimmt  seit Ewigkeiten keiner mehr gesessen/ und dann war  auch das zweite Glas Aquavit ausgetrunken/ aber ihr Blick ging da schon lange an mir vorbei/ ging nach..nach…/und bestimmt war es nicht ich, zu dem sie dann sagte:/ „Ich habe auch einmal ein Stück geschrieben/ zusammen mit Brecht/ in einer Hütte am Meer/ eine ganze Woche waren wir in dieser Hütte am Meer/ und haben dieses Stück geschrieben/ aber wo ist das jetzt eigentlich hin/ wo ist das hin…“

25. Januar

Fokus: Elisabeth Hauptmann 1/3

„Ihre Chancen, als Frau vom Schreiben leben zu können, waren zu dem Zeitpunkt, als sie die Entscheidung hätte treffen müssen, äußert gering. Dennoch lässt nichts in Ihrem Leben darauf schließen, sie habe resigniert auf Berufsträume verzichtet oder sei durch Brecht von der Verwirklichung eigener Ziele abgehalten worden. Diese kluge, selbstbewußte Frau erfaßte deutlich den Unterschied zwischen Genie und Talent und zog es vor, im Arbeitsprozeß Brechts unentbehrlich zu sein, als mit eigenen Werken an die Öffentlichkeit zu drängen, ohne möglichweise den Qualitätsanspruch, den sie an Brecht geschult hatte. Es hieße, ihre selbstbewußte Unterordnung banalisieren, durch den Verdacht, sie habe nicht freiwillig ihren Platz gewählt.“

(Gerda Marko: So erwirbt der Apfel seinen Ruhm, indem er gegessen wird… Bert Brecht und Marieluise Fleißer, Elisabet Hauptmann, Margarete Steffin, Ruth Berlau. In: Schreibende Paare. Zürich, Düsseldorf, 1995. S. 181.)

 

Und heute? http://www.xn--frauenzhlen-r8a.de/studie_diagramme.html

 

24. Januar

„Originalität“ – eine Keuner-Geschichte von BB als Kurzhörspiel von David Tschöpe (Regie & Produktion).

 

23. Januar

Suse Wächter hat ihre Pavarotti-Puppe Brechts Kinderhymne singen lassen.
Wo? In einem Fußballstadion!
Wo genau? In der Alten Försterei, dem Stadion des 1.FC Union Berlin…
Christian Arbeit, dem Geschäftsführer Kommunikation des 1. FCU hat es jedenfalls gefallen.

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22. Januar

Lothar Trolle (dessen Stück „Klassenkampf“ beim Brechtfestival 2020 in einer Inszenierung von Kalliniki Fili zu sehen war) schickt folgendes Gedicht an das Arbeitsjournal des Brechtfestivals 2021:

Polnisches Liedchen
(nach A.Wazyk und B. Brecht)  

im Buffet des Bahnhofs Nowa Huta das Fräulein Jadzia/ 

ist so hübsch, ist so hübsch/ 

ist so hübsch wie es da am Tresen steht/ 

gähnt und den Wodka in die Gläser laufen lässt/ 

hübsch, so hübsch ist das Fräulein Jadzia/ 

wenn es gähnt und die nächste Runde an den Tisch der Männer bringt/ 

hübsch, so hübsch ist das Fräulein Jadzia/ 

liegst du dann flach und sie gähnt/ 

und zieht dir dabei die Schuhe aus/ 

hübsch, so hübsch ist das Fräulein Jadzia…

 

Danke dafür und herzlichen Glückwunsch zum heutigen Geburtstag, lieber Lothar Trolle!

21. Januar

„Unter dem Titel „Heiner Müllers Text-Landschaften. Grenzen – Tod – Störung“ veranstaltet die Internationale Heiner Müller Gesellschaft im ersten Halbjahr 2021 über Zoom eine digitale Ringvorlesung zu Heiner Müller, organisiert von Janine Ludwig, Till Nitschmann und Florian Vaßen. Jüngere Wissenschaftler*innen werden jeweils einen halbstündigen Vortrag halten – mit anschließender Diskussion.

Diese digitale Ringvorlesung findet im ersten Halbjahr 2021 jeden dritten Donnerstag im Monat um 19.00 Uhr über Zoom statt.“

Das gesamte Programm sowie der jeweilige Link, die Meeting-ID und der Kenncode sind vor den einzelnen Vorträgen auf der Webseite der Internationalen Heiner Müller Gesellschaft zu finden:

https://www.internationale-heiner-mueller-gesellschaft.de/aktuelles

20. Januar

Harald Schmidt liest 1998 in seiner Late-Night-Show gemeinsam mit dem Studiopublikum „Mutter Courage und ihre Kinder“ von Bertolt Brecht – mit verteilten Rollen:

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19. Januar

Nachts allein unterwegs auf den menschenleeren, verschneiten Augsburger Straßen – ein beeindruckendes, seltsames, besonderes Erlebnis sei das, sagt Bert Zander. Der Berliner Videokünstler arbeitet für das erste digitale Brechtfestival (26.2.-7.3.) gemeinsam mit der „Bolschewistischen Kurkapelle Schwarz-Rot“ an einem Musikvideo. Letztes Wochenende war er deshalb in Augsburg unterwegs und hat bei den nächtlichen Streifzügen Filmaufnahmen für das Projekt gemacht. Beim Dreh im Scheibengasbehälter auf dem Augsburger Gaswerkgelände hat ihm das Fernsehteam von a.tv über die Schulter geschaut. Die künstlerischen Leiter Tom Kühnel und Jürgen Kuttner sprechen im Interview mit a.tv außerdem über das Festivalprogramm

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18. Januar

Aus der Kalligrafie- und Kuriositätenkiste: Wie schreibt man den Namen Brecht in schicker Schreibschrift?

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17. Januar

Erinnerung an Maria Osten

Als Kolzow, der u.a. auch einer der wichtigsten Vertrauten Stalins in Spanien war, offensichtlich auf Grund einer Denunziation André Martys am 14.12.1938 verhaftet worden war, reiste Maria trotz der Warnung von Freunden nach Moskau. Ihr Adoptivsohn Hubert weigerte sich, die »Frau eines Volksfeindes« in die Wohnung zu lassen. In einem billigen Hotel lebend, pflegte sie die todkranke Margarete Steffin, die Brecht auf der Durchreise in die USA in Moskau lassen musste. Die Kaderkommission der KPD schloss Maria Osten dann am 14.10.1939 u.a. wegen ihrer »Verbindungen zur Malik-Clique« aus der Partei aus. Am 24.6.1941 wurde sie vom NKWD verhaftet und am 16.9.1942 im Gefängnis von Saratov erschossen.

(Quelle: https://antifa.vvn-bda.de/2013/09/05/erinnerung-an-maria-osten/)

16. Januar

Bert oder Bertolt?

In den »Svendborger Gedichten« heißt der Autor Bertolt Brecht. Jahre zuvor hatte Brecht mir einmal gesagt: »Der Malik-Verlag fängt an, meine gesammelten Schreibereien herauszugeben. Ich überlege mir: Ist >Bert< richtig?« Alle Welt nannte ihn so. Ich war inzwischen gewöhnt, mit den merkwürdigsten Fragen konfrontiert zu werden. Machte Brecht sich einen Spaß, oder war die Frage wichtig für ihn? »Bert oder Bertolt? Bertolt Eugen Friedrich? Was meinst du? Gefällt dir Bert?« Man mußte schnell denken und schnell antworten bei ihm. Mir fiel damals nichts anderes ein als: »Willi statt William wäre seinerzeit wohl auch nicht richtig gewesen …« Brecht antwortete mit einem Grinsen. So verwandelte sich in Dänemark der Bert in den Bertolt.

(Brechts Lai-tu. Erinnerungen und Notate von Ruth Berlau, Eulenspiegel-Verlag, S. 86)

All rights: Hilda Hoffmann

Biographie Ruth Berlau: https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/ruth-berlau

15. Januar – intern 8

„Wir müssen auch mal realisieren: wir haben keine sechs Monate mehr, sondern sechs Wochen.“

Das Brechtsche Festivalkollektiv trifft sich. Die Zeit bis zum Festivalbeginn gibt sich dieses Jahr seltsam unförmig. Sie streckt sich und staucht sich. Wir sind schon mittendrin – und trotzdem am Anfang. Wir, das sind insgesamt acht intern oder extern am Thema arbeitende Personen, die sich um Organisation, Programminhalte, Marketingstrategie und Pressearbeit für das Brechtfestival kümmern. Als Praktikant sind mir die meisten Gesichter unbekannt.

Kulturamtsleiterin Elke Seidel meint, dass wir „in die Gegenwart einhaken“ wollen. „Vom Sofa aus für‘n Bierpreis.“ Was das heißt, wollen wir heute herausarbeiten. Zwischen Zuversicht und Unsicherheit, zwischen „Krisenmanagement“ und „formeller Avantgarde“ pendelt das Selbstverständnis des diesjährigen Brechtfestivals. Was sicher ist: Es wird anders. Und es wird #digitalbrecht. Das bedeutet auch, dass wir technische Fragen diskutieren: Wie wird der Stream genau funktionieren? Wie genau müssen wir den Kauf der Onlinetickets unseren Kunden erklären? Wie erreichen wir Zuschauer in der ganzen Welt? Vieles, was letztes Jahr noch undenkbar war, fällt nun in den Bereich des Möglichen.

Aber wie genau alles organisiert werden muss; wer für was zuständig ist – oft noch unklar. Ein zeitnahes zweites Treffen muss her. Trotzdem sollen heute noch Kategorien für die Website entstehen: „Behind the scenes“, „Brechtlesen“, „#brechtdigital-FAQs“ – erste Ideen hierfür bahnen sich langsam ihren Weg aus dem Abstrakten. Die Zeit drängt uns dazu Fristen zu setzen: Bis zum 15. Februar soll die inhaltliche Konzeption abgeschlossen sein. Das „Arbeitsjournal“, bei dem ich vor allem das Posten von Jürgen Kuttners Beiträgen übernommen hatte, wird irgendwann auslaufen. Was dann kommt, ist die Pause bevor der (digitale) Vorhang fällt.

Mit dem Ende des Arbeitsjournals, wird wohl auch mein Praktikum ein Ende finden. Ein (Corona-)Praktikum, in dem einem die Kollegen und Vorgesetzten unvermeidlich meistens nur als Email-Adressen begegneten, in dem man aber dafür nie zum Kaffeekochen gezwungen wurde.

Leo Blumenschein, Praktikant Brechtfestival

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14. Januar

Mit Textmarker, Schwamm und weißer Tafel gibt Aerin Hobbs in unter zwei Minuten einen Einblick in den Kosmos von Bertolt Brecht

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13. Januar

Lorre’s relationship with Bertolt Brecht.

Interview mit Stephen Youngkin, Autor von „The Lost One: A Life of Peter Lorre“

When I began researching Lorre’s life, there was precious little written about Brecht. In recent years, however, there’s been a deluge of material, some of it very scholarly, some of it less credible. Fortunately, one of the more recent works by John Fuegi that paints a distorted picture of Brecht the writer has been largely discredited. We know, of course, that Brecht the human being was something of a mixed blessing. To this day, Fuegi has failed to refute or correct any of the numerous errors and inaccuracies.

That aside, Lorre saw Brecht as one of the two most important writers in the 20th century, the other being James Joyce. This was the pivotal relationship in his life. He not only referred to Brecht as his best friend, but as himself as one of Brecht’s actors. Without understanding Brecht, you can’t understand Lorre. Some people have found Brechtian elements in Lorre’s acting style. Well, I guess you can find anything if you look hard enough. It’s a chicken and the egg argument.

When I first interviewed Brecht scholar Eric Bentley, I naturally asked about Brecht’s influence on Lorre. He told me it was actually the other way around, that Brecht saw actors he liked, things they were doing – in Lorre’s case, the clashing of opposite characteristics, doing two things at once – and formed those aspects into a new style of acting. Lorre was just doing what he had always been doing. It was an incredibly adaptable form. The same style could easily be plugged into different holes and given a new name, a new theoretical label. So, in a sense, Lorre’s performances were Brechtian by default, before we – or he – knew the use of the word.

http://www.peterlorrebook.com/interview03.html

12. Januar

ℹ FOKUS HELENE WEIGEL

„Wolf Biermann war mal „vor 100 Jahren“ von Helli mir zugeteilt — zusammen mit noch einem Youngster — damit sie keinen Blödsinn machen. Es war in der ganz frühen Zeit der Sezuan-Proben. Ein Schauspieler namens Kiwitt spielte den Barbier, es war keine leich­te Arbeit mit ihm. Am Bühneneingang auf einer vierstufigen Treppe sah ich, wie sich Kiwitt und Biermann begegneten. Biermann klopfte von einer oberen Stufe aus Kiwitt auf die Schultern und sagte in großer Gönnermanier: „Es wird schon werden.“ Was kommen musste, kam. Kiwitt beschwerte sich über den überheblichen jungen Schnösel bei der Weigel, die Weigel beschimpfte mich. Alle Versuche, Biermann von solchen Auftritten abzuhalten, blieben wirkungslos — ich denke, bis heute.

Als ich 1956 zum BE kam, lebten in Berlin drei der wichtigsten Frauen und Mitarbeiterinnen Brechts: Die Weigel, die Berlau und die Hauptmann. Ich habe keine von ihnen jemals auf den Brecht schimpfen hören — gegeneinander hatten sie allerdings eine Menge vorzubringen. Ich konnte von allen Dreien sehr viel lernen.

Die Totenfeier für Brecht war mein erster Arbeitstag im BE. Es war mir sehr zum Heulen. Am Ende der Feierlichkeiten drückten wir alle der Weigel die Hand. Sie neigte sich zu mir und sagte tröstend: „Sei nicht traurig, du hast ihn ja noch kennengelernt.“

(Uta Birnbaum: Weigel-Anekdoten aus „Anekdoten und Geschichten aus der Großen Ordnung„, in: Brecht-Jahrbuch 25, 2000)

11. Januar

Ein Gastbeitrag von Michael Friedrichs, Herausgeber des verdienstvollen „Dreigroschenhefts“:

„Brecht und Frauen“ – da sind nicht nur die bekannten Namen interessant. Über einen Artikel von Hans Peter Neureuter zu Brechts Gedicht „Die haltbare Graugans“ bin ich kürzlich auf eine Dichterin gestoßen, die für Brecht in seiner US-Zeit wichtig war und die verblüffenderweise noch lebt, inzwischen 102-jährig: Naomi Replansky. Zeitzeugin! Sie lebt in New York. Sie hat Brecht mit dem Lied „The Grey Goose“ des schwarzen Songwriters Leadbelly bekannt gemacht, (zu hören hier), aus dem dann Brecht sein Gedicht „Die haltbare Graugans“ machte.

James K. Lyon hat in seinem Buch Brecht in Amerika einiges über ihre Zusammenarbeit mit Brecht in Santa Monica festgehalten.

2012 sind Naomi Replanskys „Collected Poems“ erschienen, und für das Yearbook der International Brecht Society 1995, „Brecht Then and Now“, hat sie Erinnerungen notiert. Sie ist auch im Internet erfreulich präsent, z.B. mit ihrer Lesung bei der Manhattan Review 2017. In der Zeitschrift Twice a Year (1948) – also erst nach Brechts eiliger Abreise aus den USA – sind einige seiner Gedichte in der Übersetzung von Naomi Replansky erschienen.

Hier eines davon:

I, THE SURVIVOR
: Of course I know: only through luck 
have I survived so many friends. But tonight, in dream,
 I heard these friends say of me: The strongest survive.
And I hated myself.
1946

Es handelt sich um das Gedicht „Ich, der Überlebende“ (GBA 12, 125). Brecht bat Naomi Replansky übrigens nicht nur um Übersetzungen, sondern akzeptierte auch Kritik von ihr, so wie sie seine. Und er hat ihr mit „Kinderkreuzzug“ und „Kriegsfibel“ einige seiner wichtigsten Gedichte anvertraut.

Mehr dazu im nächsten Dreigroschenheft, das im April erscheint.

(Michael Friedrichs)

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10. Januar

Autorin Charlotte Roth über Carola Neher, die Hauptfigur ihres im letzten Jahr bei Droemer Knaur erschienenen Romans »Die Königin von Berlin

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9. Januar

Carola Neher († 1942) singt in Georg Wilhelm Pabsts 1931 erschienenem Spielfilm „Die Dreigroschenoper“ in der Rolle der „Polly“ den „Barbarasong“ (Der Song vom Nein und Ja):

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8. Januar

FOKUS HELENE WEIGEL

Was hing bei Brecht im Kleiderschrank? Was lag auf seinem Nachtkästchen? Auf welcher Schreibmaschine arbeitete Brecht? Elke Pfeil, Leiterin der Brecht-Weigel-Gedenkstätte, führt euch durch das Brecht-Haus in der Chausseestraße 125 in Berlin-Mitte, spricht über Bertolt Brecht und zeigt wie Brecht und Weigel gelebt haben.

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