Kupalaucy – Fear/Furcht

„Seit ich nach Minsk kam, habe ich in zwei Ländern gelebt: in der Sowjetunion und im unabhängigen Belarus. Ich kann nicht sagen, dass es in der Sowjetzeit einfacher war, Kunst zu machen. Denn man hat die Möglichkeit, als großartiger Choreograph zu arbeiten, man kann Opern inszenieren, man kann ein Künstler sein. Aber arbeitet man mit dem geschriebenen Wort und will relevant bleiben, gerät man früher oder später in Konflikt mit der ‚Macht‘, wie wir sie kennen. […] Was die Kunst betrifft, so befinden wir uns jetzt in einer Gefahrenzone.“

Nikolai Pingin, Regisseur des Stückes „Fear/Furcht“. „Kupalaucy“ stehen seit der Veröffentlichung einer Szene aus Brechts „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ mit einem Auftrittsverbot auf der schwarzen Liste der Regierung. Beim Brechtfestival 2022 soll „Fear/Furcht“ endlich aufgeführt werden können.

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