19. September – intern 3

Große Planungsrunde im Kulturamt und erstes gemeinsames Briefing. Eigentlich geht’s um Kommunikation. Aber irgendwie geht’s erstmal auch um Räume, Areale und Zonen. Um
explodierende Emotionen, unzähmbare Zahlenkolonnen und frei flottierende Minusgradängste. Wohin mit den raren Moneten? Festivals, die alles neu erfinden, sind so aufwändig!
Kommunikation soll nicht so viel kosten! Ich überlege mir, ob es dabei um mich geht, halte aber erst mal die Klappe. Also, hopp! Wir wollen ermöglichen. Wir wollen mitreißen. Programmpunkte werden erläutert, Zeitpläne geschmiedet, Kollaborationen erfunden, Netzwerke aktiviert und Ideen durch die Runde gekullert. Es geht um Frauen. Eine davon klingt angeblich wie PJ Harvey, von der Kuttner wohl ein Fan ist. Zwischenzeitlich erscheint mir das als die beste Nachricht des Tages. Aber so ist das halt. Ohne vernünftigen Soundtrack ist auch die produktivste Arbeitsbesprechung nur eine Runde. Wir hier jedenfalls bringen erstmal die Steine ins Rollen und dann das Festival auf die Straße. Und ins Netz. So ist der Plan, würde ich sagen.

Tina Bühner, Brechtfestival Pressearbeit.

Beitrag zum Teilen einzeln darstellen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

OK